Eine prima Prämie

Gute Nachrichten für Häuslebauer: bauen, kaufen und renovieren wird stärker gefördert. Der Staat hat 2021 die Wohnungsbauprämie angepasst.

Leben in den eigenen vier Wänden ist für viele Menschen in der Region nach wie vor ein wichtiges Ziel. Doch wie und wo lässt sich dieser Wunsch verwirklichen? In unserem Wohnmarktbericht 2021 für Stuttgart und die Region – jetzt downloaden  – finden Interessenten einen detaillierten Überblick über die aktuelle Angebotsund Preissituation. Dort spiegelt sich auch wider, dass sich der Trend zum Immobilienbesitz mit Beginn der Corona-Pandemie noch verstärkt hat. Die Gründe dafür sind naheliegend: mehr Platz für die Familie und bessere Bedingungen für Home Office.

Dieser allgemeinen Entwicklung trägt der Staat nun Rechnung: Die Wohnungsbauprämie, mit der er traditionell das Bausparen unterstützt, wurde nach 25 Jahren angepasst. Höhere Einkommensgrenzen sowie eine höhere Prämie auf die Einzahlungen sorgen dafür, dass zum einen mehr Menschen in den Genuss einer Förderung gelangen. Zum anderen, dass sich durch die höhere Förderung die Bau- bzw. Kaufvorhaben schneller finanzieren lassen.

10 Prozent auf die jährlichen Sparbeiträge

Von der Wohnungsbauprämie profitieren alle, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Wer noch dazu unbeschränkt steuerpflichtig ist und sich unter einer vorgegebenen Einkommensgrenze befindet, kann sich über jährliche Zuschüsse freuen: 10 Prozent gewährt der Staat auf den jährlichen Sparbeitrag (vorher 8,8 Prozent). Voraussetzung ist, dass das Geld auch für Maßnahmen rund ums Bauen und Wohnen eingesetzt wird.

Die neuen geltenden Einkommensgrenzen

Das zu versteuernde Jahreseinkommen (nicht Bruttoeinkommen) darf seit dem Jahr 2021 folgende Beträge nicht überschreiten:

  • Unverheiratete: maximal 35.000 Euro (vorher: 25.600 Euro)
  • Verheiratete bzw. eingetragene Lebenspartner: maximal 70.000 Euro (vorher: 51.200 Euro)
  • Die maximalen Einkommensgrenzen erhöhen sich mit jedem Kind.