Sie machen den Weg frei

Azubis bei uns

Andela Vidacak (AV) und Sven Spiller (SP) sind beide 20 Jahre alt, haben nach ihrem Realschulabschluss das wirtschaftliche Fachabitur gemacht und beenden demnächst ihre 2,5-jährige Ausbildung zum/zur Bankkaufmann/-frau bei der Volksbank Stuttgart eG. Wir haben die beiden getroffen.

Interview geführt von www.job-und-chancen.de
Interview geführt von www.job-und-chancen.de

Frau Vidacak, Herr Spiller, wie waren denn die Reaktionen auf ihren Berufswunsch bei Freunden und der Familie?

AV: „Sehr gut – alle fanden, dass das eine gute Grundlage für das ganze Berufsleben ist.“

SP: „Bei mir auch durchweg positiv. Man lernt ja auch etwas fürs Leben, denn mit Finanzen hat man ständig zu tun.“

Ist das Ihr Traumberuf?

AV: „Ich singe und tanze gern und wollte früher Musicaldarstellerin werden, aber das war mehr ein Kindheitstraum. Während des kaufmännischen Fachabiturs habe ich dann gemerkt, dass mir die Richtung liegt – die Schule hat mich quasi zum Thema Bank geschubst.“

SP: „Ich wollte eine Zeit lang Polizist werden wie mein Vater. Ich habe dann ein BORS-Praktikum bei der Volksbank gemacht und festgestellt, dass mir der Umgang mit Geld liegt und ich auch gern einen Anzug trage – das Praktikum hat mich letztendlich von dieser Ausbildung und der Volksbank überzeugt.“

Andela Vidacak (Auszubildende)
Andela Vidacak (Auszubildende)

Und warum bei der Volksbank?

AV: „Ich habe mich ehrlich gesagt bei etlichen Banken beworben und diverse Vorstellungsgespräche, Test und Assessment-Center mitgemacht. Mich hat dann der persönliche Eindruck hier überzeugt: Das Assessment-Center lief ohne den üblichen Einstellungstest, sondern der persönliche Eindruck des Bewerbers entscheidet und das hat mir sehr gut gefallen.“

SP: „Wie gesagt, ich kannte die Volksbank aus dem Praktikum. Und da habe ich einen sehr guten Eindruck gewonnen: Alle waren freundlich, immer ansprechbar – die ganze Atmosphäre war sehr offen.“

Wie lief das Bewerbungsverfahren?

AV: „Das ging insgesamt recht flott, ich hatte bereits im Januar meinen Ausbildungsvertrag für den Start im September. Das Verfahren war transparent – ich wusste immer, wie der aktuelle Stand ist. Ich habe mir ja auch andere Banken angesehen und da hat die Volksbank einfach den besten Eindruck auf mich gemacht.“

SP: „Ich habe mich schon sehr früh mit meinem Realschulabschluss beworben – da war ich 13. Die Volksbank hat mir dann empfohlen, erst noch das Fachabitur zu machen und das war ein sehr guter Tipp. Danach habe ich mich nur hier beworben, bekam schnell eine Einladung zum Assessment-Center und noch am gleichen Tag die telefonische Zusage für meinen Ausbildungsplatz.“

Gibt es den „typischen“ Ausbildungstag?

AV: „Man wird natürlich in mehreren Filialen in unserem Geschäftsgebiet eingesetzt, damit man einen möglichst breiten Eindruck bekommt. Außerdem durchlaufen wir während der Ausbildung diverse interne Abteilungen wie Zahlungsverkehr, Vertragswesen, Baufinanzierung, Produktmanagement und Versicherung. Der Arbeitstag beginnt zwischen 8:00 und 8:30 Uhr mit Routineaufgaben wie Post – danach kommt es ganz darauf an, in welcher Abteilung man ist. Außerdem haben wir Unterricht an der Berufsschule in Blöcken zwischen 2 und 4 Wochen.“

SP: „Dazu kommen noch Einsätze bei unseren Verbundpartnern wie Schwäbisch Hall, Union Investment oder easy Credit, um auch einen Blick über den Tellerrand hinaus zu werfen. Und während der Ausbildung kann man sich auch die eine oder andere Wunschabteilung wie z.B. den Bereich Firmenkunden ansehen – da ist die Volksbank sehr flexibel.“

Sven Spiller (Auszubildender)
Sven Spiller (Auszubildender)

Wo stehen Sie denn im Vergleich mit den anderen Schülern an der Berufsschule?

AV:  „Durch unser Fachabi haben wir schon die Nase vorn. Und wir bekommen bei der Volksbank z.B. viel mehr Zeit für die Prüfungsvorbereitungen – das hilft natürlich auch.“

Wurden Ihre Erwartungen an die Ausbildung erfüllt?

AV: „Ich bin quasi ohne jedes Vorwissen in die Ausbildung gestartet. Mir wurde alles von Grund auf erklärt, keine Frage war zu viel, alle waren immer ansprechbar. Ich habe irre viel gelernt, die Ausbildung war richtig toll und ich würde das jederzeit wieder machen!“

SP: „Ich kannte die Volksbank ja durch mein Praktikum und ein Freund von mir hat hier auch Bankkaufmann gelernt – ich wusste also, was auf mich zukommt. Die Ausbildung lief so, wie ich es erwartet hatte – ich habe sehr viel gelernt und würde das auch jederzeit einem Freund empfehlen.“

Was gefällt Ihnen am besten?

AV: „Der direkte Kundenkontakt am Schalter. Wenn ich helfen kann, mit meinem Wissen eine Lösung für den Kunden habe – das macht mir Spaß und dabei habe ich ein gutes Gefühl.“

SP: „Ja, wenn man den Kunden hilft, ihre Ziele zu erreichen wie z.B. die Finanzierung einer größeren Anschaffung. Ich habe sehr gern mit Menschen zu tun und freue mich, wenn meine Tipps etwas bewegen. Mir gefällt es grundsätzlich, dass wir schon während der Ausbildung direkten Kundenkontakt haben, echte „Fälle“ bearbeiten und, nach Anleitung, auch sehr selbständig arbeiten dürfen.“

Und was macht nicht ganz so viel Spaß?

Beide: „Die eine oder andere interne Abteilung ist nicht so spannend wie die Tätigkeit am Kundenschalter, da gibt es z.B. mehr Routineaufgaben, die nicht so interessant und abwechslungsreich sind.“

Was war das Highlight der Ausbildung?

AV: Die Einführungswoche für die neuen Azubis. Die haben wir, also die Azubis im 2. Lehrjahr, selbständig organisiert, geplant und durchgeführt. Mit Spielen, mit der Vorstellung der Volksbank usw. – das hat mir sehr viel Spaß gemacht. Und den „Neuen“ nimmt das die Angst und ist ein guter Start in die Ausbildung, weil man wirklich jede Frage stellen kann.

Außerdem war ich mit der Volksbank auf mehreren Ausbildungsmessen als Ansprechpartner für die Messebesucher – das war auch immer spannend und abwechslungsreich.“

SP: „Als „Instruktor“ während der Einführungswoche zu arbeiten fand ich auch toll. Außerdem hat mir die Abteilung Baufinanzierung besonders gut gefallen: Kunden über einen längeren Zeitraum bei einem großen Projekt zu begleiten, von A bis Z zu beraten, bis möglichst alle Wünsche realisiert werden können, hat richtig Spaß gemacht. Dabei verging die Zeit rasend schnell und ich habe gar nicht gemerkt, dass ich auch mal über die üblichen Schalteröffnungszeiten hinaus gearbeitet habe.“

Hier bin ich richtig, wenn ich…

AV:  „…kontaktfreudig, lern- und kritikfähig bin. Außerdem sind ein gutes Zahlenverständnis und Grundkenntnisse in Mathematik wie Bruchrechnen und Dreisatz notwendig.“

SP: „…Interesse am Thema Finanzen habe. Wenn ich Menschen mag, kundenfreundlich bin und am Schalter auch einmal geduldig sein kann.“

Haben Sie Tipps für unsere Leser?

beide: „Auf der Website www.volksbank-stuttgart.de/ausbildung gibt es jede Menge Informationen. Persönlich kann man die Personalabteilung und die Azubis der Volksbank auf vielen Ausbildungsmessen in der Region kennenlernen. Und ein Praktikum ist natürlich auch eine gute Idee.“

„Können Sie diese Ausbildung empfehlen?

beide: „Uneingeschränkt! Das ist eine tolle Basis für das Berufsleben und nach der Ausbildung ist eine Spezialisierung in viele Richtungen möglich.“

Gutes Stichwort: Wie geht es nach der Prüfung weiter?

AV: „Die Volksbank übernimmt ihre Azubis bei guten Leistungen – falls möglich, sogar in der Wunschabteilung. Ich habe bereits meinen Arbeitsvertrag und werde im Sommer die erste Weiterbildungsmaßnahme starten.“

SP: „Nach der Abschlussprüfung sind Bankfachwirt und Bankbetriebswirt die nächsten Karriereschritte, aber ein Bachelor-Studium ist auch möglich – was ich genau machen werde, weiß ich aber noch nicht.“

Frau Vidacak, Herr Spiller, wir bedanken uns für das Gespräch und wünschen Ihnen alles Gute für die Zukunft.