Wachstum durch Integration

Eine Bank wächst mir ihren Kunden

Aus der Fusion zur Volksbank Stuttgart eG ging die größte Volksbank Baden-Württembergs hervor.

Eine Bank muss beweglich bleiben, um den Erfordernissen des Marktes ständig neu begegnen zu
können. Eine zentrale Herausforderung stellt in einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands die Notwendigkeit dar, mit dem Wachstum der Unternehmenskunden Schritt halten zu können.

Wachstum durch Integration
Wachstum durch Integration

Daher lagen die strategischen Beweggründe für zurückliegende Fusionen, die schließlich zur Volksbank Stuttgart eG in ihrer heutigen Form geführt haben, häufig in der Absicht, größere Einheiten zu schaffen, um den gestiegenen Anforderungen der mittelständischen Kundschaft gerecht zu werden. So entwickelt ein Unternehmen, das selbst dynamisch wächst, zwangsläufig auch höhere Anforderungen an seine Hausbank, beispielsweise an die Versorgung und Sicherstellung mit Liquidität. Durch die im Jahr 2010 erfolgte Fusion der Stuttgarter Bank AG mit der Volksbank Rems eG zur Volksbank Stuttgart eG ist es gelungen, eine eigenkapitalstarke Genossenschaftsbank in der Metropolregion Stuttgart zu schaffen, die als größte Volksbank Baden-Württembergs den Erfordernissen des Marktes gerecht wird. Damit hat die Volksbank Stuttgart eG nicht nur eine Größenordnung erreicht, um Veränderungsprozesse aktiv gestalten zu können, sondern auch um Wachstumsimpulse für die wirtschaftliche Entwicklung in ihrem Marktgebiet zu setzen.

Des Weiteren können die wachsenden gesetzlichen Anforderungen, die sich aus der europäischen Bankenregulierung und verschärften Eigenkapitalvorschriften ergeben, deutlich besser als von den Vorgängerinstituten erfüllt werden. Allein seit der Jahrtausendwende vereinigten sich in sieben Fusionen starke genossenschaftliche Ortsbanken schrittweise zur Volksbank Stuttgart eG, welche letztlich im Jahr 2010 durch den Zusammenschluss der Volksbank Rems eG und der Stuttgarter Volksbank AG entstand. Indem die Volksbank Rems eG bei diesem strategischen Schritt als übernehmendes Institut fungierte, gelang es bei dieser Fusion bundesweit erstmals, eine Aktiengesellschaft auf eine Genossenschaft zu verschmelzen. Damit wurde nicht nur Rechtsgeschichte geschrieben, sondern auch die genossenschaftliche Bankenstruktur in Baden-Württemberg deutlich gestärkt. Wie ein roter Faden zieht sich durch die Fusionsgeschichte der Volksbank Stuttgart eG, dass es stets die 1865 gegründete Gewerbebank Waiblingen und deren Rechtsnachfolgerinnen waren, die als übernehmendes Institut das juristische Gründungsdatum der entstandenen Bank bestimmte. Aus diesem Grund gilt die Gründung der Gewerbebank Waiblingen am 4. März 1865 auch als Geburtsstunde der heutigen Volksbank Stuttgart eG.