Allgemeine Arbeitsbedingungen

Bereit für den Wandel

Gemeinsam die Veränderungen meistern.

Corona Pandemie, Digitalisierung, New Work – das (Arbeits-) Leben von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist in vielerlei Hinsicht von Veränderungen geprägt. Als Genossenschaftsbank unterstützen wir unsere Beschäftigten dabei, diesen Wandel bestmöglich zu bewältigen. Indem wir selbst neue Wege beschreiten und gleichzeitig für Stabilität, Halt und Orientierung sorgen.

Wir haben in den vergangenen zwei Jahren neue Arbeitsmodelle eingeführt, wie beispielsweise das mobile Arbeiten. Wir haben digitale Kommunikationstools in die Abläufe integriert und die Arbeitszeiten weiter flexibilisiert. Auf die Weise konnten wir erfolgreich den Pandemie-Bedingungen trotzen und – fast nebenher – zukunftsrelevante Kompetenzen aufbauen, sowohl im Vertrieb und in der Beratung als auch bei der Vermittlung bankfachlicher Inhalte.

Nach wie vor unverändert sind die Leistungen, die wir unseren Beschäftigten anbieten: die attraktiven und transparenten Vergütungsmodelle, die freiwilligen Sozialleistungen, die fundierte Ausbildung, die selbstverständliche Teilnahme an den Weiterbildungsprogrammen inklusive des neuen Talentprogramms sowie die Maßnahmen zur Gesundheitsförderung.

Allgemeine Arbeitsbedingungen

1 I Tarifverträge der Genossenschaftsbanken

Basierend auf den genossenschaftlichen Tarifverträgen, bietet die Volksbank Stuttgart eine transparente Vergütung und attraktive Arbeitsbedingungen, die über gesetzliche Standards hinausgehen.

2 I Zusätzliche Vergütung und freiwillige Sozialleistungen

Eine zusätzliche ergebnis- und leistungsorientierte Vergütung sowie freiwillige Sozialleistungen ergänzen die tariflichen Leistungen.

3 I Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Flexible Arbeitszeiten und eine hohe Quote an Teilzeitarbeitsplätzen erleichtern die Weiterbeschäftigung nach der Elternzeit. Zudem steht in kurzfristigen Betreuungsnotfällen für Eltern mit Kindern ein Familienzimmer mit zwei voll eingerichteten Arbeitsplätzen zur Verfügung.

4 I Wiedereingliederung

Die Volksbank Stuttgart betreibt ein umfassendes betriebliches Eingliederungsmanagement. Gemeinsam mit Mitarbeitern, deren Erkrankung überwunden ist, werden Maßnahmen für den Wiedereinstieg ins Berufsleben erarbeitet.

5 I Unternehmenskultur

Eine durchschnittliche Betriebszugehörigkeit von mehr als 20 Jahren spricht für
eine offene, vertrauensvolle und mitarbeiterorientierte Atmosphäre.

6 I Gesundheitsförderung

Mit einem vielfältigen betrieblichen Gesundheitsmanagement unterstützt die Volksbank Stuttgart die Leistungsfähigkeit ihrer Beschäftigten. Dazu gehören Sport und Bewegung (z.B. E-Bike-Leasing) ebenso wie die Beurteilung psychischer Belastungen.

7 I Freistellung für Ehrenamt

Mitarbeiter von Genossenschaftsbanken werden für ehrenamtliche Engagements freigestellt.

8 I Einhaltung von Gesetzen

Arbeitssicherheit, Pausenregelungen, Gleichbehandlung sowie Einhaltung von Menschenrechten; die Volksbank Stuttgart nimmt gesetzliche Vorschriften sehr ernst.

9 I Ausbildung

16 junge Menschen schlossen 2021 erfolgreich ihre Berufsausbildung ab.

10 I Qualifizierung

Die Volksbank Stuttgart eG bietet ein umfangreiches Angebot an Entwicklungsprogrammen. In Seminaren, Workshops, Trainingsreihen und individuellen Coachings qualifiziert sie ihre Mitarbeiter für deren Tätigkeiten und bereitet sie auf zukünftige Herausforderungen vor. Neu hinzugekommen ist ein Talentprogramm.

11 I Mobiles Arbeiten auch nach Corona

Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren und die Mitarbeitenden zu schützen, bietet die Volksbank Stuttgart während der Corona Pandemie das Mobile Arbeiten für interne Bereiche an. Das spart nicht nur Ressourcen wie Zeit und Geld, sondern schont auch die Umwelt.

Mitarbeiter bei der Volksbank Stuttgart 2021

949 Beschäftigte

41 Auszubildende

4 DH-Studenten

101 Ausbildungsbeauftragte

20,1 Jahre durchschnittliche Betriebszugehörigkeit

44,8 Jahre Durchschnittsalter

(Stand: 31.12.2021)

Qualifizierung und Chancengerechtigkeit

Arbeitnehmer

Eine starke Gemeinschaft

Arbeitnehmer

Die Volksbank Stuttgart ist für viele Menschen eine berufliche Heimat. Dafür tun wir so einiges.

Gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Kapital einer jeden erfolgreichen Organisation – ganz gleich ob Bank, Baufirma oder eine Schule. Deshalb fördern wir die Menschen, die bei uns arbeiten. Die jungen Azubis ebenso wie die älteren Kolleginnen und Kollegen. Wir schaffen Rahmenbedingungen, die es allen Beschäftigten ermöglichen, sich beruflich, aber auch persönlich zu entwickeln. Dazu gehören Workshops, Weiterbildungen sowie ein Talentprogramm, aber auch flexible Arbeitszeiten und ein betriebliches Gesundheitsmanagement.

Talentschmiede

Ärmel hochkrempeln und Stärken hervorholen

Alle suchen Talente. Auch die Volksbank Stuttgart. Und zwar in den eigenen Reihen. Im Jahr 2021 startete die Talentschmiede, ein internes Qualifizierungsprogramm.

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“. Diese Weisheit entstammt einer anderen Zeit. Heute sind Weiterentwicklungen und Zusatzausbildungen in nahezu jeder Erwerbsbiografie zu finden. Die Volksbank Stuttgart bietet ihren Mitarbeitenden zahlreiche Möglichkeiten an, sich im Laufe ihres Berufslebens weiter zu qualifizieren. Eine davon ist neu hinzugekommen: die TalentSchmiede. Sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben daran teilgenommen.

„Ich wollte wissen, was in mir steckt und mich persönlich weiterentwickeln“, so Athanasia Dratzidou, die im Marketing der Bank arbeitet. Genau dafür ist die TalentSchmiede da. Um versteckte Potentiale freizulegen, absolvieren die Teilnehmenden ein einjähriges Programm. Bewerben kann sich jeder, der seit mindestens einem Jahr bei der Volksbank Stuttgart tätig ist.

Talentschmiede

Was zählt, sind Engagement und Leidenschaft

„Ein Spaziergang ist es nicht“, erklärt Jutta Reinhardt, eine der beiden Projektleiterinnen. Die Teilnahme an der TalentSchmiede erfordere ein aktives Engagement aller Beteiligten. „Wir möchten sehen, dass jemand bereit ist, die Extrameile zu gehen und sich nicht mit der erstbesten Lösung zufrieden gibt.“ Das fängt bereits mit der Bewerbung an, die möglichst kreativ und originell sein soll. Und wer neben der eigenen Motivation noch die Bereitschaft
erkennen lässt, die Zukunft der Bank mitgestalten zu wollen, bringt das nötige Rüstzeug für die TalentSchmiede mit.

Insgesamt 15 Bewerbungen sind in der ersten Runde eingegangen – darunter alles, nur kein Standard. Im anschließenden Assessment Center wurde sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt. Das Talentprogramm an sich besteht aus einem Theorie- und einem Praxisteil. Ersteres sieht diverse Formate vor. Neben Teamtagen, Coachings und Seminaren, gehören auch Fach- und Entwicklungsgespräche sowie Meet-ups mit den Vorständen und Führungskräften dazu. Klassische Themen wie Persönlichkeitsentwicklung, Kommunikation, Moderations- und Präsentationstechniken werden ergänzt durch neue Arbeitsweisen wie „Agiles Mindset“ und „Digitale Kompetenz“.

Von der Theorie in die Praxis

Für den Praxisteil können sich die Teilnehmenden – je nach Eignung und Interesse – verschiedene Bereiche innerhalb der Bank aussuchen und dort in Form von Facheinsätzen und Projektarbeiten hospitieren. Wichtig zu wissen: Ein Großteil der Talent-Schmiede-Aktivitäten findet nebenberuflich statt. „Wir stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer natürlich auch frei, aber sie kommen nicht umhin, den einen oder anderen Feierabend einzubringen“, erklärt Jutta Reinhardt das Konzept.

Auch wenn der erste Talent-Durchlauf noch nicht vollständig abgeschlossen ist, sind sich die Teilnehmenden einig: Sie alle haben schon jetzt fachlich und persönlich profitiert. David-Kojo Boahen hat sich bereits vor Ablauf des Programms erfolgreich bei der neuen Gründerbank der Volksbank Stuttgart beworben, die ab 1. April 2022 Unternehmensgründer und Startups beraten wird. Eine weitere Teilnehmerin wurde darin bestärkt, zukünftig eine Führungsaufgabe wahrzunehmen. Und Ankica Peretic hat erkannt, wie wichtig es ist, flexibel und schnell auf Veränderungen zu reagieren. Im Thema „Agilität“ sieht sie Potentiale
für sich. Und die Bank.

Die richtigen Leute am richtigen Ort

„Ganz klar, wir wollen gezielt Kompetenzen aufbauen“, erklärt Jutta Reinhardt die Intention der Volksbank Stuttgart. „Aber nicht einfach über die Köpfe der Menschen hinweg. Wir möchten gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herausfinden, wo ihre Stärken liegen und sie mittelfristig mit der richtigen Aufgabe innerhalb der Bank zusammenbringen.“ Das sei das Hauptziel. Es zeige sich aber, dass die TalentSchmiede in vielerlei Hinsicht erfolgsversprechend sei. „Indem die angehenden Talente über den eigenen Tellerrand hinausschauen, wächst – neben dem Wissen – auch das Verständnis für andere Bereiche“, so Reinhardt. Dieser Austausch stärke die Unternehmenskultur. „Darüber hinaus lernt man viele neue Kolleginnen und Kollegen, aber auch Führungskräfte kennen, und kann sich innerhalb der Bank sehr gut vernetzten.“

Menschenrechte

Menschenrechte

Nachhaltige Lieferkette

Auch hinschauen ist eine Pflicht

Die Volksbank Stuttgart legt Wert darauf, dass bei ihren Kooperationspartnern gute und gerechte Arbeitsbedingungen herrschen.
Die Volksbank Stuttgart legt Wert darauf, dass bei ihren Kooperationspartnern gute und gerechte Arbeitsbedingungen herrschen.

Eine bewusste Auswahl von Lieferanten hat einen großen Effekt auf die Umsetzung und Einhaltung von Standards.

Was bringt es, wenn ich als einziger Produzent in meiner Branche eine komplett CO2-neutrale Werkhalle errichte? Oder: Was habe ich davon, wenn ich faire Löhne zahle, meine Produkte aber deutlich teurer sind als die der Konkurrenz? Das hat sehr wohl einen Effekt: Wenn einzelne Prinzipien erst einmal zum Standard erhoben werden, wird ihre Nichteinhaltung schnell zum Ausschlusskriterium. Die Nachfrage bestimmt das Angebot, das betrifft auch die Auswahl der Geschäftspartner und Lieferanten. Auf die Weise müssen auch Unternehmen, die bisher keinen großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt haben, nachbessern, wollen sie konkurrenzfähig bleiben.

Achtung der Menschenrechte, Ausschluss von Zwangs- und Kinderarbeit, Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz, Chancengleichheit, Integration von Menschen mit Beeinträchtigung – die Volksbank Stuttgart achtet nicht nur darauf, dass ihre Auftragnehmer die ökonomischen, sozialen und ökologischen Standards einhalten, sondern setzt in der Hinsicht auch bei sich selbst an. Auf die Weise trägt sie zu einer guten gesellschaftliche Entwicklung bei.

Dietrich Sicherheitstechnik

Da können wir uns sicher sein

Die Firma Dietrich schützt nicht nur Gebäude und Menschen vor Feuer, Einbrüchen und Diebstahl. Sie geht auch in Sachen Arbeitsbedingungen, Qualität und Umweltschutz auf Nummer sicher. Gute Gründe für eine Zusammenarbeit, findet die Volksbank Stuttgart.

Mit Videoüberwachung wäre das vermutlich nicht passiert:
2013 mieteten zwei Bankräuber mit falschen Papieren eine Tiefgarage und gruben über Monate einen 45 Meter langen Tunnel in eine Bankfiliale in Berlin-Steglitz. Dort angelangt räumten sie in aller Ruhe die Schließfächer aus. Sowohl von der Beute als auch von den Tätern fehlt bis heute jede Spur. Der Einbruch hat ein berühmtes Vorbild: 1929 gelang es den Brüdern Saß, den damals sichersten Tresorraum Deutschlands zu knacken – die sogenannte „Silberkammer“ der Berliner Disconto-Gesellschaft – ebenfalls durch einen Tunnel.

Dietrich Sicherheitstechnik

Die Firma Dietrich Sicherheitstechnik, mit Sitz in Urbach und Mannheim, ist spezialisiert auf Brandmeldeanlagen, Alarmanlagen, Videoüberwachung und Zutrittssysteme.

Moderne Technik – dein Freund und Helfer

Dank modernster Technik sind die klassischen Banküberfälle selten geworden. Überwachungskameras, Alarmanlagen, Sicherheitsglas, Farbpatronen in Automaten und vieles mehr machen den Kriminellen in der Regel einen Strich durch die Rechnung. Ein Spezialist auf dem Gebiet der Sicherheitstechnik ist die Firma Dietrich, mit Sitz in Urbach und Mannheim. Sie betreut gleich mehrere Filialen der Volksbank Stuttgart und kümmert sich neben der Einrichtung und Wartung von Videosystemen auch um die Brandmeldeanlagen. Begonnen hat Geschäftsführer Gerd Dietrich vor über 27 Jahren mit einem Ein-Mann-Betrieb. Mittlerweile beschäftigt er über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben zahlreichen Privathaushalten betreut Dietrich Sicherheitstechnik unter anderem die Brandmeldeanlage der Porsche Arena in Stuttgart. Ob Meldetechnik, Videoüberwachung oder elektronische Zutrittssysteme – das Angebotsspektrum in Sachen Sicherheit reicht von der Planung über die Installation bis hin zur Wartung. Auch ein 24/7 Notdienst steht den Kunden zur Verfügung.

Verantwortung auf allen Ebenen
Wer täglich mit potenziellen Gefahren zu tun hat, der denkt über Verantwortung nicht nach. Der hat sie verinnerlicht. Auch in anderen Bereichen. Dietrich Sicherheitstechnik bringt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig auf den neuesten Stand der Technik und bezahlt übertariflich gut. Schließlich tragen die Beschäftigten selbst ein hohes Maß an Verantwortung, wenn sie Gebäude vor Feuer, Einbruch, Diebstahl und Vandalismus sichern. Und noch etwas spielt beim Thema Gefahrenabwehr und Prävention eine wichtige Rolle: die Einhaltung von Qualitätsstandards. Das Unternehmen ist entsprechend zertifiziert (VdS und ISO 9001) und darüber hinaus Mitglied im Bundesverband für Sicherheitstechnik (BHE). Und weil Verantwortung nicht vor den eigenen Fenstern und Türen aufhört, engagiert sich der Dienstleister auch für den Umweltschutz und arbeitet möglichst ressourcenschonend und energiebewusst. Ein Großteil des Firmengebäudes in Urbach wird über eine eigene Photovoltaikanlage klimaneutral mit Strom versorgt und auf die Weise auch beheizt und gekühlt. In einem nächsten Schritt werden E-Ladesäulen installiert, um die Fahrzeugflotte
vollständig zu elektrifizieren.

Gemeinwesen

Eine Ära des Helfens

Zahlen und Fakten

Helfen war für viele Gesellschaften lange Zeit eine Geste des Wohlswollens. Nun wird sie zunehmend zur Notwendigkeit.

Eine Ära des Helfens

Die Krisen der letzten Jahre haben den Gemeinschaftssinn in vielerlei Hinsicht reaktiviert – sei es in Hinblick auf die Corona-Pandemie, die Flutkatastrophe oder ganz aktuell, den Krieg in der Ukraine. Auch wenn sich der Verlauf der Geschehnisse nicht direkt beeinflussen lässt, so können wir eines tun: helfen!

Für uns als Genossenschaftsbank ist soziales Engagement seit jeher ein gesellschaftlicher Auftrag. Wir setzen uns ein für die Menschen vor Ort. Wir unterstützen Vereine und soziale Einrichtungen sowie Stiftungen und Gemeinden. Wir fördern Kunst, Kultur und Sport. Und wir machen uns zunehmend stark für ein ökologisches Bewusstsein. Für all das haben wir 2021 insgesamt 1.046.000 Euro investiert.

Zu den besonderen Förderprojekten gehörte unter anderem die Aktion #wünschdirwas, bei der wir die Weihnachtswünsche von Kindern aus sozial schwachen Familien erfüllt haben. Im Rahmen des Öko-Sozial-Projekts Garten³ wiederum haben wir im großen Stil die Kindergärten und Grundschulen der Region mit Hochbeeten und Insektenhotels ausgestattet. Und: Der Internationale Tag der Gebärdensprache war für uns nicht nur ein Anlass, um zu spenden. Auf unseren Social-Media-Kanälen haben wir zusätzlich auf das Thema Hörbehinderung aufmerksam gemacht.

Neben konkreten Projekten und Themen geht es uns auch darum, die soziale Infrastruktur in der Region zu stärken. Stiftungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Deshalb haben wir die Unterstützung von Stiftungsaktivitäten im Jahr 2021 noch einmal ausgeweitet.

Soziales Engagement Euro
Gesamtsumme
1.046.000
Wirtschaftliche Wertschöpfung Mio. Euro
Personalaufwendungen (inkl. soziale Abgaben) 66
Steuern vom Einkommen, vom Ertrag und sonstige Steuern
16
Investitionssumme 10
  92

Verlässliche Partner in Sachen Gemeinwohl

Stiftungen

Seit vielen Jahren fördert die Volksbank Stuttgart das Stiftungsengagement in der Region.

Stiftungen sind die Heinzelmännchen der Gesellschaft. Unaufgeregt und oft unauffällig helfen sie dort aus, wo die notwendige Unterstützung noch unvollständig ist oder ganz fehlt – sei es beim Denkmalschutz, der Kulturförderung oder bei der Erforschung seltener Erkrankungen. Ihr Engagement sorgt mit dafür, dass gesellschaftliche Vorgaben realisiert, Benachteiligungen abgemildert und neue Chancen möglich werden. Sie leisten durch ihre aktive, ehrenamtliche Beteiligung einen wertvollen Beitrag zu einem funktionierenden Gemeinwesen.

Meine Heimat. Meine Bank.
Als regional verwurzelte Genossenschaftsbank fühlt sich die Volksbank Stuttgart den Stiftungen in ihrem Geschäftsgebiet in besonderer Weise verpflichtet. Deshalb hat sie ihr Spendenbudget für Stiftungsaktivitäten 2021 noch einmal aufgestockt: rund 50.000 Euro kamen diversen Stiftungsprojekten zugute. Wie in den Vorjahren wurden die Zuwendungen aus Mitteln des VR-GewinnSparens finanziert.

Die besonders breit gefächerten Förderleistungen halfen, gleichwertige Lebensbedingungen und neue Chancen für benachteiligte Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen zu sicher. Gerade in Corona-Zeiten ein wichtiges Signal. Das Engagement reichte dabei von praktischen Hilfsmitteln für blinde und sehbehinderte Kinder über die Förderung eines Erwachsenenhospizes bis hin zur Unterstützung diverser Bürgerstiftungen.

SOS-Kinderdorf

Ambulante Angebote der SOS-Kinderdörfer: Wenn es schwierig wird

Die Corona-Pandemie überfordert viele Familien, insbesondere diejenigen in sozial schwachen Strukturen. Die ambulante „Hilfe zur Erziehung“ des SOS-Kinderdorfs Schorndorf-Oberberken sowie der „Offene Treff“ im Kinderdorf Stuttgart-Fasanenhof unterstützen benachteiligte Kinder und deren Familien mit pädagogischen Angeboten und unbürokratischer Hilfe. Für diese wichtige Arbeit spendete die Volksbank Stuttgart 2021 insgesamt 15.000 Euro.

SOS-Kinderdorf
Erika-Reinhardt-Stiftung

ERIKA-REINHARDT-Stiftung: Begleitung im Krankheitsfall

Die Patienten- und Selbsthilfe-Organisation KEKS e.V. berät Kinder und Erwachsene mit kranker Speiseröhre, vor allem Speiseröhrenfehlbildungen. Die ERIKA-REINHARDT-Stiftung unterstützt KEKS, in dem sie unter anderem deren Medizinteam finanziert. Das Medizinteam steht allen Eltern mit betroffenen Kindern für Gespräche zur Verfügung, in Notfällen sogar rund um die Uhr. Anlässlich des 20-jährigen Stiftungsjubiläums gab es für Prof. Dr. med. Frank-Josef Kretz Vorsitzender der ERIKAREINHARDT-Stiftung, Grund zur Freude: Auf dem Vortragsabend „Blick hinter die Kulissen“ überreichte Jürgen Schiller, Regionaldirektor der Volksbank Stuttgart, einen 5.000 Euro-Scheck für die Arbeit der Initiative.

Erika-Reinhardt-Stiftung
Nikolauspflege

Nikolauspflege: Neue Chancen für Blinde und Sehbehinderte

Als eines der führenden Kompetenzzentren für Blindheit, Sehbehinderung und Mehrfachbehinderung bietet die Nikolauspflege betroffenen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen viele neue Chancen – sei es von schulischer Bildung über berufliche Rehabilitation bis hin zu praktischen Alltagshilfen. Dank der Spende der Volksbank Stuttgart konnte ein weiterer blindengerechter Computerarbeitsplatz mit einem Connect Braille-Eingabegerät ausgestattet werden.

Erwachsenenhospiz Stuttgart

Erwachsenenhospiz Stuttgart: Gegen das Alleinsein

Schwerstkranke und sterbende Menschen leiden oft unter Einsamkeit. Bereits seit 1994 leistet das Erwachsenenhospiz seelischen Beistand. Mit menschlicher Nähe und achtsamer Begleitung wird den Betroffenen ein würdevoller Abschied bereitet und Trost in schweren Stunden gespendet. Die Zuwendung der Volksbank Stuttgart in Höhe von 5.000 Euro unterstützt die Evangelische Gesamtkirchengemeinde Stuttgart bei diesem Anliegen und leistet einen Beitrag zur Weiterführung dieser wichtigen Arbeit.  

Erwachsenenhospiz Stuttgart
Evangelischer Verein Fellbach

Evangelischer Verein Fellbach: Raus ins Freie

In vielen Schulen und Kindergärten der Region herrscht dringender Sanierungsbedarf. Besonders betroffen: der Spielplatz des Johannes-Brenz-Kindergartens in Fellbach. Ein gefahrloses Spielen war kaum mehr möglich. Doch Reparaturen sind kostspielig. Mit 2.000 Euro für den Evangelischen Verein Fellbach stockte die Volksbank Stuttgart das verfügbare Budget auf. Ein Glücksfall für die Jüngsten, die nun wieder unbeschwert spielen und toben können.

Evangelischer Verein Fellbach
Für ein soziales & „natürliches“ Miteinander

Bürgerstiftungen: Für ein soziales und „natürliches“ Miteinander

Ohne das Engagement örtlicher Bürgerstiftungen wäre unsere Region ein Stück ärmer. Lokal organisierte und ehrenamtlich durchgeführte Projekte tragen vielerorts zur Verbesserung der Lebensbedingungen bei. Mit insgesamt 10.000 Euro förderte die Volksbank – selbst Gründungsmitglied von neun Bürgerstiftungen – die vielfältigen Aktivitäten in ihrem Geschäftsgebiet. So profitierte beispielsweise die Bürgerstiftung Winnenden von einer Zuwendung: sie erwarb einen Hoch-Entaster, zum Erhalt örtlicher Bäume und als Schutz vor schädlichem Mistelbewuchs.

Bürgerstiftungen

Weitere Spenden gingen an:

  • Camille Mödinger-Stiftung
  • Caritas Stiftung Stuttgart (VRmobil
    für Neckartalwerkstätten)
  • Lions International Schorndorf
  • Pfisterer Stiftung für Plochingen
  • Stiftung der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart
  • Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg
  • Stuttgarter Kinderstiftung
  • Vesperkirche Stuttgart

sowie an folgende Bürgerstiftungen:

  • Bürgerstiftung Fellbach
  • Bürgerstiftung Korb
  • Bürgerstiftung Leutenbach
Stiftungen
gingen 2021 an zahlreiche Stiftungsprojekte in der Region.

Starke soziale Präsenz

Mit Zustiftungen erhöht die Volksbank Stuttgart die Wirksamkeit von Bürgerstiftungen auf lokaler Ebene.

Stiftungen leisten gesellschaftlich wertvolle Arbeit. Insbesondere Bürgerstiftungen sind tief mit ihren Heimatorten verwurzelt und nah am Alltag der Menschen. „Sie helfen schnell und unbürokratisch, wenn es Unterstützungsbedarf gibt“, so Stefan Zeidler, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Stuttgart. Diese starke Vor-Ort-Präsenz entspräche ganz dem Anspruch einer Genossenschaftsbank. Deshalb unterstützt die Volksbank Stuttgart die Bürgerstiftungen in ihrem Einzugsgebiet sowohl mit Spenden als auch mit Zustiftungen. Mit insgesamt 265.000 Euro hat sie 2021 das Stiftungskapital von elf Bürgerstiftungen im Rems-Murr-Kreis aufgestockt. Vielerorts ist sie darüber hinaus auch als Gründungsmitglied aktiv.

Bürgerstiftung Weinstadt

Bürgerstiftung Weinstadt: wachsendes Engagement

Die Bürgerstiftung Weinstadt wächst und gedeiht. Dank zahlreicher Zustiftungen von Gründungsmitgliedern und Privatpersonen konnte sie das anfängliche Stiftungskapital in Höhe von 75.000 Euro auf mittlerweile 229.000 Euro erhöhen. Ein höheres Stiftungsvermögen bedeutet mehr Erträge. Die wiederum kommen den sozialen Projekten und damit den Menschen vor Ort zugute. Die Volksbank Stuttgart hat mit einer Zustiftung in Höhe von 25.000 Euro zur positiven Entwicklung beigetragen.

Bürgerstiftungen
Bürgerstiftung Kernen

Bürgerstiftung Kernen: Fokus Ehrenamt

Auch die Bürgerstiftung Kernen ist eine Gemeinschaftseinrichtung von Bürgerinnen und Bürger, die sich zum Wohl ihres Heimatortes engagieren. Dabei setzt die Stiftung vor allem auf ehrenamtliches Engagement – sowohl im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit als auch bei der Förderung kultureller Angebote. Besonders erwähnenswert ist in dem Zusammenhang die Verleihung des Ehrenamtspreises, die die Bürgerstiftung seit 2007 an ehrenamtlich tätige Personen und Organisationen vergibt. Damit die Bürgerstiftung Kernen ihre Stiftungsziele nachhaltig erfüllen kann, hat die Volksbank Stuttgart eine Zustiftung in Höhe von 25.000 Euro getätigt.

Bürgerstiftungen
Bürgerstiftung Korb

Bürgerstiftung Korb: Mitverantwortung für das Gemeinwesen

In Korb wurde die Zustiftung der Volksbank Stuttgart (25.000 Euro) von der Gemeinde um 10.000 Euro aufgestockt, so dass insgesamt 35.000 Euro dem Stiftungsvermögen zuflossen. „Mit diesem Beitrag wollen wir unsere Anerkennung für die hervorragende Arbeit der Stiftungen gerade während der Corona-Pandemie zum Ausdruck bringen“, so die Regionaldirektoren der Volksbank Stuttgart in Waiblingen zum finanziellen Engagement. Die Gründung der Bürgerstiftung Korb geht auf eine gemeinsame Initiative von Korber Bürgerinnen und Bürgern, der Volksbank Stuttgart sowie der Gemeinde Korb zurück.

Bürgerstiftungen

Weitere Zustiftungen gingen an:

  • Bürgerstiftung Stuttgart
  • Bürgerstiftung Leutenbach
  • Bürgerstiftung Plüderhausen
  • Bürgerstiftung Schorndorf
  • Bürgerstiftung Schwaikheim
  • Bürgerstiftung Waiblingen
  • Bürgerstiftung Winnenden
  • „Kind und Jugend“ Bürgerstiftung
    Urbach
Bürgerstiftung
gingen 2021 in Form von Zustiftungen an elf Bürgerstiftungen in der Region.

Weihnachtsaktion #wünschdirwas

Heute Kinder, wird’s was geben

17 Auszubildende der Volksbank Stuttgart organisierten zusammen mit den Tafelläden in der Region eine Weihnachtsaktion für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Basis der Aktion war das VR-Gewinnsparen.

Für fast 1.100 Kinder aus der Region begann Weihnachten 2021 ein wenig früher. Eine Woche vor Heiligabend konnten sich die kleinen Teilnehmer der #wünschdirwas-Initiative über ihre Geschenke freuen – und wie! In den neun Regionaldirektionen der Volksbank Stuttgart herrschte weihnachtliches Treiben. Voller Freude wurden die liebevoll verpackten Geschenke entgegengenommen und gleich ausgepackt. Zum Vorschein kamen LEGO-Steine, Puppenwagen, Roller, kleine Instrumente und vieles mehr.

Die Idee zu dieser sympathischen Aktion wurde in einem Azubi-Workshop geboren. Insgesamt 17 unseres Azubi-Teams wollten Kindern aus benachteiligten Familien eine Weihnachtsfreude machen. Rasch waren die Rahmenbedingungen formuliert. Per Teilnahmekarten konnten Drei- bis Zwölfjährige ihre Wünsche im Wert von maximal 50 Euro äußern. Abos, Gutscheine und Verderbliches durften nicht ausgegeben werden, ansonsten waren den kindlichen Träumen keine Grenzen gesetzt.

Damit Weihnachten kein Wunschdenken bleibt
Mit Hilfe der Tafelläden der Region wurden die Teilnahmekarten ab November verteilt. 1.400 Wunschzettel kamen daraufhin zurück – in bunten Farben gemalt oder mit teils noch ungelenken, aber ganz gewissenhaft aneinander gereihten Buchstaben geschrieben. Neben Klassikern wie Puppenwagen, Rollern und Elektronik, standen mit „gefütterte Stiefel“ und „warme Winterjacke“ auch elementare Bitten auf den Wunschzetteln – ein Indiz für die Bedürftigkeit vieler Kinder und die Sinnhaftigkeit der Aktion. Mit Geschenken im Wert von insgesamt ca. 50.000 Euro konnten der Großteil der Wünsche erfüllt und rund 1.100 Kinder glücklich gemacht werden. Finanziert wurde die Weihnachtsüberraschung aus Mitteln des VR-GewinnSparens.

Weihnachtsaktion #wünschdirwas
Weihnachtsaktion #wünschdirwas
Weihnachtsaktion #wünschdirwas

Ihr Kinderlein kommet…
Doch vor der feierlichen Geschenkeausgabe gab es noch jede Menge zu tun. Geschenke mussten bestellt, zugeordnet und schön verpackt werden. Mit Unterstützung vieler Kolleginnen und Kollegen gingen die Azubis zu Werke und verwandelten das Volksbank Quartier in eine fröhlich-turbulente Weihnachtswerkstatt. Festlicher Weihnachtsschmuck, der die Räumlichkeiten der Regionaldirektionen zieren sollte, wurde organisiert und vor Ort dekoriert. Und dann war es so weit: Bescherung im Weihnachtswunderland Volksbank! Corona-bedingt wurde die Übergabe in kleinen Gruppen und zu festgelegten Zeiten durchgeführt. Der feierlichen Stimmung und der Freude der beschenkten Kinder tat dies jedoch keinen Abbruch. Mit Spannung, großen Augen und strahlenden Gesichtern nahmen die Kinder ihre Geschenke in Empfang.

Bei den Kunden der Volksbank Stuttgart sowie in Presse und Öffentlichkeit fand die Initiative #wünschdirwas ein einhellig positives Echo. Den Tafelläden wiederum, ohne deren Mithilfe die Aktion nicht funktioniert hätte, bedankte sich die Volksbank Stuttgart mit einer Dankes-Urkunde und Extra Spende.

Internationaler Tag der Gebärdensprache

Allerhand Engagement

Die Volksbank Stuttgart berät in Gebärdensprache und unterstützt darüber hinaus soziale Projekte für Menschen mit Höreinschränkungen.

Lange wurde sie nicht als eigenständige Sprache angesehen. In Schulen war sie sogar über Jahrhunderte verboten. Erst seit 2002 ist sie in Deutschland anerkannt. Die Rede ist von der Gebärdensprache, die Sprache der Gehörlosen. In Deutschland leben rund 80.000 gehörlose Menschen und circa 16 Millionen Schwerhörige. Davon sind wiederum 140.000 auf die Gebärdensprache angewiesen, um sich zu verständigen oder Informationen zu erhalten.

Die Gebärdensprache ist ein visuelles Sprachsystem, das – ähnlich wie die gesprochene Sprache – über Vokabeln und eine eigene Grammatik verfügt. Es gibt zahlreiche Systeme, je nach Sprachraum, dennoch können sich gehörlose und schwerhörige Menschen überall auf der Welt miteinander verständigen. Die Gebärdensprache ist jedoch weit mehr als ein Kommunikationssystem: Sie bildet für Menschen mit Höreinschränkungen eine eigene Sprachgemeinschaft mitsamt Kultur- und Bildungsangeboten. Seit März 2021 zählt die Deutsche Gebärdensprache (DGS) zum „Immateriellen Kulturerbe“ der UNESCO.  

Gebärdensprache

Vier gehörlose und schwerhörige Jugendliche aus der Paulinenpflege Winnenden haben auf dem Instagram-Kanal der Volksbank Stuttgart gezeigt, wie vielseitig ihre Sprache ist. Anlass war der Internationale Tag der Gebärdensprache am 23. September 2021.

 

Mehr Bewusstsein für barrierefreie Kommunikation

Öffentlich sichtbar wurde die Gebärdensprache jedoch erst mit Beginn der Corona-Pandemie. Die Maskenpflicht stellte gehörlose Menschen vor neue Herausforderungen. Noch stärker als es ohnehin schon der Fall war, wurden die Hände das Kommunikationsmittel Nr. 1. Gleichzeitig entstand in der Gesellschaft ein Bewusstsein für barrierefreie Kommunikation. Immer öfter waren Gebärden-Dolmetscher im Fernsehen zu sehen – ein bis dato eher ungewohntes Bild. Für die Volksbank Stuttgart ist barrierefreie Kommunikation schon seit einiger Zeit ein fester Bestandteil der Kundenberatung. Gehörlose Menschen haben die Möglichkeit, einen Video-Chat in Gebärdensprache zu nutzen. Die Gebärdendolmetscherin Katja Männich berät rund um das Thema Konto- und Kartenservice und begleitet auf Wunsch auch Beratungstermine vor Ort. „Vor allem die wegen Corona eingeführte Videoberatung eignet sich hervorragend, um Menschen mit Höreinschränkungen zu erreichen“, ergänzt Katja Männich, die im KundenDialog-Center der Volksbank Stuttgart arbeitet und über eine Webcam am Arbeitsplatz jederzeit ansprechbar ist.  

In guten Händen
Am 23. September 2021, dem Internationalen Tag der Gebärdensprache, überließ die Volksbank Stuttgart ihre Social-Media-Kanäle vier Auszubildenden des Berufsbildungswerks der Paulinenpflege Winnenden. Die jungen Erwachsenen posteten typische Stuttgarter Gebärden wie beispielsweise „Brezel“, „Fernsehturm“ und „Neckar“. Zusätzlich zum Aktionstag spendete die Volksbank Stuttgart aus dem GewinnSpar-Budget 4.000 Euro an gemeinnützige Organisationen, die Menschen mit Höreinschränkungen unterstützen.

Unterstützung für soziale Einrichtungen
Das Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden erhielt 2.500 Euro für die Anschaffung von zwei 3D-Brillen. Diese kommen in der beruflichen Ausbildung sowie im Freizeitbereich zum Einsatz. In der Paulinenpflege Winnenden spielt Gebärdensprache eine große Rolle. Junge Menschen mit Hör- und Sprachbehinderung erhalten in dem sonderpädagogischen Bildungszentrum eine schulische Ausbildung. Bundesweit einmalig ist das Angebot des Berufskollegs. Hier können normalhörende Schülerinnen und Schüler die Gebärdensprache erlernen.

Der zweite Teil der Spende ging an den Schwerhörigenverein Stuttgart – eine Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Hörbehinderung, die bereits vor über 100 Jahren gegründet wurde. Mit Hilfe des Fördergeldes in Höhe von 1.500 Euro wurde das Begegnungszentrum neu möbliert.

Ein vollwertiges Sprachsystem

„Rund 80.000 gehörlose Menschen nutzen die Deutsche Gebärdensprache. Aber auch Personen mit Cochlea-Implantat oder Kinder gehörloser Eltern drücken sich mit der Gebärdensprache aus. Sie vermittelt erfolgreich zwischen gehörlosen und hörenden Menschen und sorgt für eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen oder politischen Leben, unabhängig von technischen Kommunikationsmitteln.“

Deutsche UNESCO-Kommission zur Aufnahme der Deutschen Gebärdensprache (DGS) in das „Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes“

Das Herzensprojekt „Garten³“ schlägt Wurzeln

Hochbeete und Insektenhotels

Spielerisch zu mehr Nachhaltigkeit - die Volksbank Stuttgart fördert erneut das groß angelegte Öko-Sozial-Projekt Garten³ und macht sich damit für ökologische Frühförderungen in Kindergärten und Schulen stark.

Samen säen, Setzlinge pflanzen. Beides hegen und pflegen. Ein Insektenhotel bauen und die geflügelten Bewohner beobachten – die Natur ist ein Paradies für Entdecker und Wissbegierige. Vor allem für Kinder ist das „Draußen“ ein Lern- und Erfahrungsort, an dem sie Wissen sammeln und die Umwelt mit allen Sinnen wahrnehmen können. Als Gegenpol zu einer von Medien und digitalen Angeboten geprägten Welt schafft die Beschäftigung mit der Natur einen wichtigen Ausgleich.

Um neue Erlebnisse jenseits von Instagram & Co. zu ermöglichen, hat der Gewinnsparverein Baden-Württemberg gemeinsam mit weiteren Partnern vor zwei Jahren das Öko-Sozial-Projekt „Garten³“ ins Leben gerufen. Die Idee: Bei Kindern und Jugendlichen soll möglichst frühzeitig und auf spielerische Weise das Interesse an Pflanzen, Tieren und Ökologie geweckt werden. Und wo ließen sich die Wertschätzung der Natur und der fürsorgliche Umgang mit natürlichen Ressourcen besser erlernen als beim aktiven Gärtnern? Die Volksbank Stuttgart hat sich dem Projekt angeschlossen und wahlweise Insektenhotels oder Hochbeete inklusive Erde und Sämereien an Schulen und Kindertagesstätten in der Region verteilt. Allein im Jahr 2021 wurden insgesamt 63 Hochbeete und 59 Insektenhotels ausgegeben.

Die Natur ist eine großartige Lehrerin
Die Spende unterstützt Kinder dabei, wichtige Aufgaben zu übernehmen sowie durch Anschauung und praktisches Tun sogenannte Soft Skills wie Verantwortung, vorausschauendes Handeln und Hilfe zur Selbsthilfe zu erwerben – Aspekte, die seit jeher auch zur Genossenschafts-DNA gehören. Während sie Bienen beobachten oder Unkraut jäten lernen die kleinen Naturfreunde unmittelbar und im heimischen Umfeld die ökologischen Zusammenhänge. Sie verstehen, dass Insekten unser Überleben sichern und selbst gezüchtete Pflanzen, Früchte und Kräuter besonders gut schmecken.  

Garten³
Kinderhauses am Zügernberg

Wachsende Freude: Sandra Plemper, Leiterin des Kinderhauses am Zügernberg in Weinstadt, freut sich zusammen mit den Kindern an den im Hochbeet selbst gezüchteten Pflanzen.

Montessori Kinderwelten Waiblingen

Jetzt heißt es warten: Die Kinder und Lehrerinnen der Montessori Kinderwelten Waiblingen sind gespannt auf die zukünftige Ernte aus dem eigenen Hochbeet-Garten.

Kindergarten in Kernen-Stetten

Es grünt so grün: Daniel Linert und Bernd Köhler, Regionaldirektoren in Fellbach-Kernen, überreichen dem Städtischen Kindergarten in Kernen-Stetten ein neues Hochbeet.

Nachbarschaftsschule Berglen

Hurra, die Beete sind da: Die Nachbarschaftsschule Berglen wurde mit insgesamt acht Hochbeeten ausgestattet. Mit dabei: Harald Auwärter und Jürgen Jehle, Regionaldirektoren in Winnenden.

Insektenhotel

Insektenretter gesucht!
Klein, aber unverzichtbar: Insekten machen unseren Planeten bewohnbar. Beim Bau eines Insektenhotels lernen die Kinder, was auf dem Spiel steht, wenn immer mehr Insekten sterben.

Weinstadt

Heimat für Genuss und Naturerlebnisse

Weinstadt bietet nicht nur rund 30.000 Menschen eine Heimat, sondern bereitet auch den Boden Kunst, Kultur und Genuss. Ebenfalls mittendrin: Die Volksbank Stuttgart.

Das zweitschönste Dorf Deutschlands – diesen Titel trägt Strümpfelbach als Teilort der Gemeinde Weinstadt zu Recht. Eine intakte Naturlandschaft, überregional bekannte Weinbau-Kunst, legendäre Kirbefeste und Einwohner, die sich für ihre Gemeinde engagieren. Inmitten der Metropolregion Stuttgart gelegen, konnte sich Weinstadt seinen ländlichen Charme und viel Gemeinschaftssinn bewahren.

1975 aus dem Zusammenschluss der Orte Beutelsbach, Endersbach, Großheppach, Schnait und Strümpfelbach entstanden, ist Weinstadt heute eine Gemeinde, in der Weinbau und Obstverarbeitung und technisches Know-how für den Automobilsektor eine ausgewogene Koexistenz führen. Dank des breiten Spektrums an sozialer und kultureller Infrastruktur führt Weinstadt das Prädikat „familiengerechte Kommune“. Mit regelmäßigem Engagement unterstützt die Volksbank Stuttgart die örtlichen Initiativen und sorgt so dafür, dass die lebendige Vielfalt auch eine finanzielle Grundlage hat.

Die Volksbank Stuttgart ist in Weinstadt an insgesamt 5 Standorten vertreten. Und an zwei Wochentagen ist das Volksbank Stuttgart Mobil in Weinstadt-Schnait präsent.

„Die Volksbank Stuttgart ist in der Region verwurzelt und eng mit ihr verbunden. Insbesondere in diesen herausfordernden Zeiten möchten wir das wertvolle Engagement der Bevölkerung unterstützen und damit einen Beitrag zur sozialen und kulturellen Vielfalt in den Kommunen unseres Geschäftsgebiets leisten.“ 

Markus Schmid, Regionaldirektor Privatkunden Weinstadt

Die Region erwandern: auf dem Remstalweg

Wandern im Remstal

Das Untere Remstal ist ein Traumziel für Naturfreunde und Wanderer. Inmitten von Wäldern, Wiesen und Weinbergen lässt sich die Gegend auf herrlichen Wanderwegen erleben. Ein Highlight für Wanderer und Genießer ist der Remstalweg, der auf 215 Kilometern durch Weinbau und Waldgebiete, Streuobstwiesen, historische Städte und idyllische Dörfer führt. Besucherinnen und Besucher können hier auf sechs Qualitätswanderwegen die regional bedeutsame Lebensader Rems kennenlernen. Die Volksbank Stuttgart ist seit 2019 Hauptsponsor der Remstalwanderung und hat die Wanderbroschüre finanziell unterstützt.

Unterwegs für die gute Sache: VRmobile

VR Mobil

Seit vielen Jahren fließt ein Teilbetrag des VR-GewinnSparens – ein Angebot der Volksbanken und Raiffeisenbanken – in das Projekt „VRmobil“. Insgesamt 1.516 VRmobile sind in Baden-Württemberg für Sozial-und Pflegeeinsätze auf Tour. Dank dieses Engagements konnte sich nun der DRK Ortsverein Weinstadt über einen VW T6 freuen (siehe Foto). Damit waren 2021 insgesamt drei Sozialmobile im Regionalgebiet unterwegs, neben dem T6 noch ein VW Up sowie seit 2020 ein VW e-Up für die Sozial- und Diakoniestation Weinstadt.

VR-GewinnSparen

Eine Win-Win-Win-Situation

VR-GewinnSparen

Die Idee des VR-GewinnSparens ist eine clevere Kombination aus sparen, helfen und gewinnen. Für alle, die sich selbst und anderen etwas Gutes tun möchten.

Mit jedem Los, das die Teilnehmer kaufen, wird ein Teil des Lospreises dazu verwendet, Menschen in Not oder einer lokalen sozialen Einrichtung zu helfen. VR-GewinnSparen stellt damit die clevere Kombination aus Sparen, Helfen und Gewinnen dar. Wer sich beteiligt, füllt nicht nur sein Sparkonto auf, sondern hat auch Aussicht auf attraktive Gewinne. Darüber hinaus tragen die Teilnehmer dazu bei, eine gute Sache zu unterstützen.

Auf diese Weise hat die Volksbank Stuttgart allein im Jahr 2021 Spenden in Höhe von 531.494 Euro gemeinnützigen Einrichtungen aus der Region zugutekommen lassen. Seit 2007 summieren sich die aus dem VR-GewinnSparen generierten Spenden der Volksbank Stuttgart auf über 5.778.411 Euro.

Umgekehrt profitierten Kunden, die letztes Jahr insgesamt 70.920 Lose besaßen, von Geldgewinnen in Höhe von 799.100 Euro sowie attraktiven Sachpreisen im Gegenwert von 494.570 Euro.

Bei der Volksbank Stuttgart haben Kunden folgende Sachpreise aus monatlichen Verlosungen und Sonderauslosungen im Jahr 2021 gewonnen:

  • 1 x Mercedes Benz C 200 Cabrio
  • 3 x Mercedes Benz GLC 300 e
  • 4 x Mercedes Benz A 250 e
  • 3 x Vespa Elettrica
  • 9 x Gutscheine für ein Wellness-Wochenende
  • 1 x Bulls E-Bike
  • 12 x Konzert Tickets

Seit 2011 konnte die Volksbank Stuttgart Geldgewinne über 7.822.805 Euro und Sachpreise im Wert von 3.272.634 Euro an die Teilnehmer verteilen, darunter viele attraktive Autogewinne.

Wie funktioniert VR-GewinnSparen?

Das VR-GewinnSparen erfolgt einfach und bequem per Dauerauftrag. Dabei bucht die Volksbank Stuttgart den Einsatz von 10 Euro pro Los vom Girokonto des Losnehmers ab. Davon werden 7,50 Euro dem Sparkonto gutgeschrieben. Die restlichen 2,50 Euro verbleiben als Spieleinsatz, von dem rund 0,63 Euro dazu verwendet werden, gemeinnützige Institutionen oder Bedürftige in der Region zu unterstützen. Das bedeutet, dass die Kunden der Volksbank Stuttgart mit jedem gekauften Los Schulen, Kindergärten oder Vereine sowie gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen in ihrem Umfeld fördern.

Generierte Spendensumme seit 2007
Gewinn Vespa-Rollers Elettrica

Kundenberaterin Stefanie Messerschmid und Regionaldirektor Ulrich Friz gratulieren der glücklichen Gewinnerin eines Vespa-Rollers Elettrica. Ingeborg Schneider-Grüb, in Begleitung von Werner Schneider.

Reisegutschein für ein Wellness-Wochenende

Für Ihr Glücks-Los erhält Ilona Neumann von Kundenberaterin Julia Gostewa einen Reisegutschein für ein Wellness-Wochenende.

Gewinn Mercedes-Benz A 250 e

Mit einem Mercedes-Benz A 250 e sportlich und gleichzeitig umweltfreundlich unterwegs ist künftig der Los-Gewinner Hans-Jürgen Trost.

Gewinn Gutschein für ein Wellness-Wochenende

Die Filialgebietsleiterin Gabriele Gabriel und Kundenberaterin Bettina Seidt gratulieren Gisa Wiesner zu Ihrem Gewinn, einem Gutschein für ein Wellness-Wochenende.

Gewinn Vespa Elettrica

Umweltfreundlich mobil ist nun Lore Lindtner mit ihrem Gewinn, einem Vespa-Roller Elettrica. Überreicht von Kundenberaterin Katrin Wippermann und Filialgebietsleiterin Daniela Gaisser.

Gewinn Bulls E-Bike

Elfriede Frank hat in der Sonderauslosung im September 2021 ein Bulls E-Bike gewonnen. Darüber freute sich besonders ihr Sohn, dem sie das E-Bike direkt zur Verfügung gestellt hat.

GewinnSparen

SG Schorndorf

Verein(t) fürs Miteinander

Die SG Schorndorf verzeichnet nicht nur zahlreiche sportliche Erfolge, auch in gesellschaftlicher und sozialer Hinsicht ist der Verein ein echter Teamplayer. Vor allem im Bereich der Kinder- und Jugendföderung.

SG Schorndorf

Die Sportgemeinschaft Schorndorf 1846 e.V. ist einer der größten Sportvereine im Rems Murr-Kreis und aus dem sozialen Leben der Kommune nicht mehr wegzudenken. In 20 Abteilungen wird den fast 4.000 Mitgliedern aller Altersgruppen viel Gelegenheit zum Wettkampf- und Gesundheitssport geboten. Neben eher ungewöhnlichen Sportarten wie American Football, Bikeriders und Sportpoker zählen Klassiker wie Basketball, Fußball, Handball, Leichtathletik, Schwimmen, Ski & Snowboard sowie Tanzen, Tennis, Tischtennis, Turnen und Volleyball zum Angebot. Auch Fans asiatischer (Kampf)sportarten wie Tai-Chi, Kung Fu, Judo und Karate finden hier Trainingsgelegenheiten. Mit dem 100.000 Quadratmeter großen Sportpark Rems und dem Ulrich Schatz Sportzentrum bietet die SG allen Generationen in und um Schorndorf zwei beliebte Treffpunkte. Auch sportliche Erfolge unter anderem der Badminton-Abteilung, der Frauen-Fußballmannschaft und der SG Bundesligaturnerinnen prägen die Vereinsgeschichte.

Gesellschaftliches Fairplay – eines der vielen Vorzeigeprojekte der SG Schorndorf ist das inklusive Sportangebot „Kleine Helden“, bei dem 12 Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport machen.

„Der Begriff HAMPELMANN ist in der Schorndorfer Sportwelt mittlerweile eine Institution. Mittlerweile kommen sogar die Kitas auf uns zu und wollen mit uns kooperieren.“

René Biler, stv. Geschäftsführer SG Schorndorf

René Biler
René Biler ist stellvertretender Geschäftsführer der SG Schorndorf mit Schwerpunkt Kindersport.

Eine lokale und soziale Institution
Nicht nur sportlich gesehen ist die SG Schorndorf ein wichtiger Teil der örtlichen Gemeinschaft. Gesundheitsdienstleister, Teil der lokalen Lebenskultur und Garant eines funktionierenden Gemeinwesens: So lautet das Selbstverständnis der Sportgemeinschaft. René Biler, stellvertretender Geschäftsführer der SG mit Schwerpunkt Kindersport: „In der Vereinsphilosophie stehen Werte wie Gemeinnützigkeit, Fairness und ntegration ganz oben.“ Diese Haltung wird aktiv gelebt. So packt die SG dort an, wo es nötig ist. Der Spendenlauf für das SOS-Kinderdorf und der reduzierte Mitgliedsbeitrag für Familien mit Familienpass sind nur zwei Beispiele für die gemeinnützigen Aktivitäten des Vereins. Vor allem das soziale Engagement in der Kinder- und Jugendförderung macht die traditionsreiche Sportgemeinschaft zur festen Größe im lokalen Miteinander. Fast die Hälfte der Vereinsmitglieder sind Kinder und Jugendliche. Sie können unter circa 50 Mannschaftssportarten auswählen. Auch bei den zusätzlichen Angeboten, also in den Feriensportwochen, in der Bewegungs-und Fußballwelt, in der Schwimmschule „Schwimm-Gut“, auf dem Indoorspielplatz und beim FUNsport, kann der Bewegungsdrang ausgelebt oder neu geweckt werden. Das Programm trifft auf großen Zuspruch: Mehr als 1.000 Jungen und Mädchen nahmen in den letzten Jahren allein an den Feriensportwochen teil. René Biler, als Sportlehrer in der Bewegungswelt selbst aktiv, freut sich über die Resonanz: „Woche für Woche erhalten 350 Kinder in der Bewegungswelt eine sportartübergreifende Grundlagenausbildung.“ Und beim inklusiven Sportangebot „Kleine Helden“ turnen und toben 12 Kinder mit und ohne Einschränkungen zusammen.

Gratis-Programm für die Kleinsten
Eines der Vorzeigeprogramme ist das Kindergartenprojekt „HAMPELMANN“. Die Initiative will so vielen Kindergartenkindern wie möglich eine Sportstunde pro Woche ermöglichen und sie für den Sport begeistern. 600 Kinder in 16 Kitas erfahren dabei unter Anleitung von Sportlehrerinnen und Sportlehrern, wie viel Spaß die sportliche Betätigung macht. René Biler, der auch das HAMPELMANN-Projekt leitet, betont einen weiteren zentralen Aspekt der Initiative; „Der Umgang mit Sieg und Niederlagen, die Bedeutung von Regeln, das gemeinsame Anpacken, der respektvolle Umgang: Neben dem Sport wird dabei auch die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder gefördert.“ Dank der Unterstützung durch langjährige Sponsoren wie beispielsweise der Volksbank Stuttgart ist das Angebot kostenlos und damit für alle Kinder zugänglich.  

Engagement mit Stern
Schon mehrfach wurde die SG mit dem „Stern des Sports“ ausgezeichnet. Deutschlands wichtigster Vereinswettbewerb im Breitensport – vom Deutschen Olympischen Sportbund und den Volksbanken Raiffeisenbanken organisiert – würdigt Sportvereine für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement. 2015 wurde die Turnabteilung mit dem Silbernen Stern belohnt. Den Bronzenen Stern erhielt die SG für den Familien-SportPark-Pfad, der in den ansonsten so bewegungsarmen Corona-Zeiten von hunderten Familien genutzt wurde. Über 30 Stationen laden Jung und Alt dazu ein, sich zu bewegen, die frische Luft zu genießen und gemeinsam Zeit zu verbringen. Das gemeinnützige Engagement hat Zukunft. Dafür sorgt das langjährig gepflegte Jugendhelfer-Modell, mit dem junge Vereinsmitglieder zwischen 12 und 16 Jahren schon früh als Übungshelfer und Übungsleiter gewonnen werden. Bereits mehr als 400 Jugendliche haben sich bei Feriensportwochen, in den wöchentlichen Übungsstunden oder in der Bewegungswelt eingebracht. Das Jugendhelfer-Modell der SG Schorndorf ist der Beweis, dass Jugendliche auch heute noch für ein soziales Engagement zu begeistern sind – ein Beispiel, das Schule machen sollte.