Arbeitnehmerrechte

Allgemeine Arbeitsbedingungen

Einer für alle, alle für einen

Gelebte Werte sind die besseren Regeln - das zeigt sich vor allem im täglichen Miteinander.

„Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ – aus dem genossenschaftlichen Grundprinzip von einst resultiert eine moderne Unternehmenskultur, die geprägt ist von gegenseitiger Loyalität und Verlässlichkeit. Auch, oder gerade, in puncto Arbeitsbedingungen. Attraktive und transparente Vergütungsmodelle, freiwillige Sozialleistungen, flexible Arbeitszeiten, die selbstverständliche Teilnahme an Weiterbildungen, Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, eine fundierte Ausbildung – mit all diesen Angeboten können Mitarbeiter der Volksbank Stuttgart eG rechnen. Womit die Bank rechnen kann: engagierte Teams, innovative Lösungen und nicht zuletzt zufriedene Kunden.

Mitarbeiter bei der Volksbank Stuttgart eG 2018

1.045 Beschäftigte

43 Auszubildende

138 Ausbildungsbeauftragte

19,95 Jahre durchschnittliche Betriebszugehörigkeit

833.000 Euro Investitionen in Weiterbildung

44,91 Jahre Durchschnittsalter

(Stand: 31.12.2018)

Gelebte Werte sind die besseren Regeln - das zeigt sich vor allem im täglichen Miteinander.
Gelebte Werte sind die besseren Regeln - das zeigt sich vor allem im täglichen Miteinander.

Qualifizierung und Chancengerechtigkeit

Arbeitnehmer

Das zeichnet uns aus

Gemeinsame Vorbereitung auf eine digitale Zukunft
Gemeinsame Vorbereitung auf eine digitale Zukunft

Um zu den Top-Arbeitgebern in Deutschland zu gehören, erfüllen wir nicht nur Richtlinien. Wir stellen die Mitarbeiter in den Mittelpunkt.

Gemeinsame Vorbereitung auf eine digitale Zukunft
Menschen wachsen mit ihren Aufgaben – und mit entsprechender Unterstützung über sich hinaus. Die Volksbank Stuttgart eG bietet ihren Beschäftigten umfangreiche Weiterbildungsprogramme an, um sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln und auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet zu sein. Zum Beispiel auf die zunehmende Digitalisierung. Denn der digitale Wandel betrifft sehr viel weniger die IT, als vielmehr die innere Einstellung. Und die fängt bereits beim Lernen an.

Deshalb setzt die Volksbank Stuttgart eG, neben den klassischen Formaten, zunehmend auf webbasierte Trainings und Webinare. Diese finden direkt am Arbeitsplatz statt und können von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern flexibel genutzt werden. Anlaufstelle aller digitalen Schulungsangebote ist die Bildungsplattform VR-Bildung.de der deutschen Genossenschaftsakademien und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Gleichbehandlung trotz Unterschiede

Gleichbehandlung trotz Unterschiede
Gleichbehandlung trotz Unterschiede

Familiengründung, Aufbaustudium, längere Krankheits- bzw. Regenerationsphase – Einschnitte dieser Art konnten in der Vergangenheit das berufliche Aus bedeuten. Heute sind sie Teil einer nachhaltigen Personalpolitik, die Menschen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, Behinderung und persönlicher Lebenssituation – in den betrieblichen Alltag integriert. Mehr noch: sie motiviert und unterstützt, ihr Potenzial zu entfalten.

Die Volksbank Stuttgart eG fördert die berufliche Einsatzfähigkeit und Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter mit zahlreichen Maßnahmen und Programmen. Sie reichen von Teilzeitarbeitsplätzen und flexiblen Arbeitszeiten über eine ergonomische und barrierefreie Ausstattung bis hin zu gesundem Kantinenessen und gemeinsamen Sportaktivitäten. Die selbstverständliche Teilnahme an Weiterbildungen sowie die schrittweise Wiedereingliederung beeinträchtigter Kollegen gehören ebenfalls dazu.

Gleiches Geld für alle
Auch beim Thema Gehalt spielen Unterschiede keine Rolle mehr. Die Entgeltregelungen und Arbeitsbewertungsverfahren der Volksbank Stuttgart eG basieren auf den diskriminierungsfreien Kriterien des Vergütungstarifvertrags für die Volksbanken und Raiffeisenbanken. Darüber hinaus unterliegt die Eingruppierung der Gehälter der Richtlinie „Funktionseingruppierung Tarif“, die unter anderem dafür sorgt, dass die Vergütung geschlechtsunabhängig erfolgt.

Gute Noten in Sachen Nachwuchsförderung

Gute Noten in Sachen Nachwuchsförderung
Gute Noten in Sachen Nachwuchsförderung

Als eine der größten Genossenschaftsbanken in Baden-Württemberg bietet die Volksbank Stuttgart eG angehenden Bankkaufleuten, Finanzassistenten und Studierenden nicht nur eine fundierte Ausbildung, sondern obendrein aussichtsreiche Zukunftsperspektiven. Doch nicht nur der Arbeitgeber macht seine Sache gut: Seit Jahren überzeugen auch die Nachwuchskräfte mit nennenswerten Leistungen.

Bei den Abschlussprüfungen der Bankkaufleute im Januar 2018 haben von zwölf Auszubildenden knapp die Hälfte eine Belobigung erhalten. Bei den Abschlussprüfungen im Juli 2018 waren die Ergebnisse noch besser: sieben Belobigungen und ein Preis unter elf angehenden Finanzassistenten.

Gesundheitsförderung

Mehr als nur Obst

Gesundheitsförderung
Gesundheitsförderung

Weniger Krankheitstage, mehr Leistung - die ökonomischen Vorteile eines Gesundheitsmanagements liegen auf der Hand - für eine Genossenschaftsbank aber nicht die einzige Motivation.

Die meisten Menschen verbringen acht Stunden und mehr bei der Arbeit. Deshalb ist es wichtig, gerade dort auf eine gesunde Umgebung zu achten. Das fängt beim Schreibtischan
und hört beim Umgangston noch lange nicht auf. Ein Unternehmen kann eine Menge für die Lebensqualität seiner Beschäftigten tun und sollte diese soziale Verantwortung auch wahrnehmen. Im Rahmen ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt die Volksbank Stuttgart eG deshalb ihre Mitarbeiter bei einem aktiven und gesunden Lebensstil.

Medizinische Vorsorge – vorbeugen statt heilen
Eine rechtzeitige Vorsorge ist die beste Medizin. Demnach sind die jährlich angebotenen Gesundheitsaktionen, wie zum Beispiel die Darmkrebsvorsorge, ein fester Bestandteil des Gesundheitsmanagements der Volksbank Stuttgart eG. Auch eine falsche Körperhaltung am Arbeitsplatz kann sich beeinträchtigend auf die Gesundheit auswirken. Ein umfangreiches Ergonomiekonzept soll helfen, Langzeitschäden zu vermeiden. Und falls es doch einmal schmerzt: Für orthopädische Hilfs- und Arbeitsmittel gibt es finanzielle Zuschüsse.

Betriebssport – gemeinsam mehr bewegen
Abends zusammen mit den Kollegen Sport treiben ist oft motivierender, als sich alleine aufzurappeln. Je nach Standort bietet die Volksbank Stuttgart eG ihren Mitarbeitern verschiedene Betriebssportgruppen an. So gibt es in Winnenden die Möglichkeit, sich beim Nordic Walking oder QiGong auszupowern, während in der Hauptstelle Stuttgart Pilates auf dem Programm steht. Zu den verschiedenen Betriebssportgruppen, die für die Belegschaft zum Teil kostenlos sind, kommen jährlich interne Sportevents, wie Skiausfahrten oder Laufveranstaltungen, hinzu.

Psychologische Belastungen – beurteilen und bestenfalls vermeiden
Genau wie körperliche Belastungen sind auch psychische Strapazen auf Dauer gesundheitsschädigend und in punkto Sicherheit riskant. Aus diesem Grund hat die Volksbank Stuttgart eG im Jahr 2018 – zusätzlich zu der allgemeinen Gefährdungsbeurteilung aller Arbeitsplätze – einen weiteren Gesundheits-Check in den Betriebsvereinbarungen verankert. Die Arbeitsplätze und Tätigkeiten in der Bank werden auf ihre psychischen Belastungen hin analysiert. Sowohl die Beurteilung als auch die Entwicklung geeigneter präventiver Maßnahmen erfolgt unter fachkundiger Begleitung.

Betriebliche Sozialberatung – nicht allein auf weiter Flur
Immer wieder tauchen Situationen auf, die lassen sich nichtzwischen  Tür und Angel lösen – ein Konflikt innerhalb eines Teams, größere strukturelle Veränderungen oder schlichtweg zu viel Arbeit auf dem Tisch. Mitarbeiter der Volksbank  Stuttgart eG können sich mit den unterschiedlichsten Themen an die betriebliche Sozialberatung wenden. Stefanie Brüner von „brüner sozialmanagement” steht einzelnen Beschäftigten, Führungskräften, aber auch ganzen Teams zur Seite – in Form von Einzelcoachings, Workshops oder mehrtägigen Seminaren. Sie begleitet Veränderungsprozesse, schlichtet Konflikte, berät in Sachen Zeitmanagement oder bereitet auf den nahenden Ruhestand vor.

Bike & E-Bike Leasing

Pendeln auf Pedalen

Sparen sich den Pendlerstress
Sparen sich den Pendlerstress

Mit oder ohne Motor - Zwei Räder sind eine echte Alternative im Straßenverkehr.

Pendler, die mit dem Auto zur Arbeit kommen, kennen das Problem: Die Straßen sind ständig  verstopft und auch die Parkplatzsuche entwickelt sich oftmals zu einer echten Geduldsprobe. Hinzu kommen umweltpolitische Themen wie Feinstaubalarm oder Diesel-Fahrverbote. Das alles kostet. Laut einer Studie der Forscher Stefan Gössling und Andy Choi entstehen pro  Autokilometer 15 Cent an volkswirtschaftlichen Kosten. Im Gegensatz dazu der Fahrradkilometer: Er bringt einen Gewinn von 16 Cent. Darin einkalkuliert sind die Ersparnisse im Gesundheitsbereich sowie die Ausgaben für den Klimaschutz und Straßenbau.

Radeln ist langfristig also deutlich gesünder, umweltfreundlicher und ökonomischer. Vor allem die elektronisch angetriebenen  E-Bikes sind mittlerweile eine echte Alternative zum Auto.  Insbesondere bei kurzen Strecken innerhalb der Stadt lohnt sich der Schwung auf den Sattel. Denn mit einem E-Bike kommt man nicht nur schneller, sondern auch günstiger von A nach B.

Mit intelligenten Mobilitätslösungen in die Zukunft steuern
Dazu trägt auch das E-Bike Leasingangebot der Volksbank  Stuttgart eG bei. In Kooperation mit der Firma Internetstores können die Mitarbeiter aus 400 verschiedenen Fahrradmarken  ihr Wunschbike aussuchen, das bevorzugte Leasing-Modell wählen und direkt losfahren – sowohl dienstlich als auch privat.  Und damit auch die Familie etwas davon hat, dürfen pro Person bis zu zwei Fahrräder geleast werden.

Das Finanzierungsprinzip ist dasselbe wie bei einem Dienstwagen mit privater Nutzung. Hier greift – genau wie beim Geschäftswagen – die sogenannte Ein-Prozent-Regelung, die seit 2012 auch für Fahrräder und E-Bikes gilt. Die Leasingrate wird als Sachleistung direkt vom Bruttogehalt abgezogen. Dadurch verringert sich das zu versteuernde Einkommen. Das Ergebnis: Ersparnisse bei den Steuer- und Sozialabgaben. Abhängig vom Kaufpreis des Fahrrads und dem Bruttogehalt des Mitarbeiters sind das bis zu 40 % Preisvorteil gegenüber dem Direktkauf.

Das Angebot des E-Bike Leasings der Volksbank Stuttgart eG unterstützt nicht nur die Mobilität der Mitarbeiter, sondern trägt auch zu einer umweltfreundlicheren Fortbewegung und einem gesünderen Lebensstil bei.

Menschenrechte

BUNK Sicherheitsdienste

Mit Sicherheit eine gute Zusammenarbeit

Eine Kooperation, die Werte schützt - rund um die Uhr. Und Nachhaltig.

Achtung der Menschenrechte, Ausschluss von Zwangs- und Kinderarbeit, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Chancengleichheit, Integration beeinträchtigter Mitarbeiter – soziale  Verantwortung im eigenen Unternehmen ist gut. Noch besser ist allerdings, wenn sich diese Standards über die gesamte Lieferkette erstrecken. Die Volksbank Stuttgart eG legt Wert darauf, dass sie und ihre Kooperationspartner auf einer Wellenlänge liegen – ökologisch, ethisch und sozial. In puncto Sicherheit ist das die Firma BUNK Sicherheitsdienste GmbH mit Sitz in Schorndorf und Stuttgart. Sie steht der Bank bei den täglichen Kontrollen und in etwaigen Alarmfällen zur Seite.

Für alle Fälle BUNK

Mit Sicherheit eine gute Zusammenarbeit
Mit Sicherheit eine gute Zusammenarbeit

Seit 28 Jahren sorgt das unabhängige Familienunternehmen für mehr Sicherheit in der Region. Was als ein Ein-Mann-Betrieb begann, ist heute ein Dienstleister mit mehr als 300 Mitarbeitern, von denen fast alle in Festanstellung sind. Die lange Betriebszugehörigkeit der meisten Mitarbeiter spricht für Kompetenz und Erfahrung, aber auch für einen wertschätzenden Umgang von Seiten der Unternehmensführung.

Verantwortungsvoll und fair
Arbeitnehmer in der Sicherheitsbranche tragen eine hohe Verantwortung und sind zahlreichen Gefahren ausgesetzt. Auch Schichtarbeit ist keine Seltenheit. Gute Arbeitsbedingungen
sind daher essenziell. Dafür sorgt bei BUNK eine effiziente Personalplanung mit verlässlichen Dienstplänen. Auch eine leistungsgerechte und teils übertarifliche Bezahlung ist Standard. BUNK ist außerdem freiwilliges Mitglied im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und hat sich zudem im Bereich Arbeitssicherheit „AMS“ (Arbeitsschutz mit System) zertifizieren lassen.

Der Sicherheitsdienstleister geht allerdings nicht nur mit seinen Mitarbeitern verantwortungsvoll um, sondern versucht auch im Bereich Umwelt möglichst ressourcenschonend und energiebewusst zu arbeiten. So hat sich der Betrieb freiwillig dazu verpflichtet, den Verhaltenskodex der Responsible Business Alliance zu akzeptieren. Der Kodex legt hohe Standards im Bereich Ökologie und Ethik im Unternehmensbereich fest. Folglich wurde beim Neubau der Alarmempfangsstelle in der Firmenzentrale auf umweltschonende Technologie gesetzt. Die besonders ressourcenschonende Klimaanlage wurde vom Land Baden-Württemberg gefördert.

Mit der Wahl für BUNK als Kooperationspartner kräftigt die Volksbank Stuttgart eG ihre Verbundenheit mit der Region und unterstreicht ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Gemeinwesen

Zahlen und Fakten

In der Region für die Region

In der Region für die Region
In der Region für die Region

Die Volksbank Stuttgart eG setzt sich für den sozialen Zusammenhalt in der Region ein. Nicht nur mit Worten - sondern mit Taten. Etwa 1,2 Millionen Euro betrug die Fördersumme 2018.

Dass die Volksbank Stuttgart eG der Region an Rems und Neckar stark verbunden ist, dürfte kein Geheimnis mehr sein. Eine tiefe Verwurzelung, die sich traditionell auch in einem hohen sozialen Engagement widerspiegelt. Denn Vielfalt braucht viele Hände – ehrenamtliche und solche, die finanziell unter die Arme greifen. Der Anspruch der Volksbank Stuttgart eG: gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Für Kinder, Jugendliche und Senioren. Für Kunst und Kultur. Für Breiten- und Spitzensport. Und für vieles mehr.

Rund 1,2 Millionen Euro hat die Volksbank Stuttgart eG im Jahr 2018 in soziale Projekte investiert – davon 511.746 Euro aus den Reinerträgen des VR-GewinnSparens. Einer der Förderschwerpunkte 2018 war das Thema Demenz. Sowohl Kliniken als auch kleinere regionale Betreuungsgruppen konnten mit Hilfe der Zuwendungen ihre Freizeit- und Th erapieangebote sinnvoll ergänzen. Darüber hinaus gingen rund50.000 Euro an Kindergärten und Schulen in der Region – in Form von Kuscheltieren bis hin zur Kletteranlage. Auch der Sport kam nicht zu kurz. Knapp die Hälfte der Fördersumme floss in den Breiten- und Vereinssport. Profitiert haben  Gesundheitstreffs ebenso wie Bundesligavereine.

Wie immer legt die Volksbank Stuttgart eG bei der Förderung einen besonderen Wert auf nachhaltigen Charakter. Im Fokus stehen daher langfristige Partnerschaften mit Vereinen, Institutionen und anderenEinrichtungen, die das gesellschaftliche Leben bereichern. Und die ihren Teil dazu beitragen, dass die Region Stuttgart so ist, wie sie ist: enorm lebenswert.

Soziales Engagement Euro
Breiten- und Vereinssport
542.000
Kinder und Jugendliche 63.000
Senioren 33,000
Gemeinnützige Organisationen, soziale Einrichtungen
222.000
Kunst und Kultur 246.000
Mitgliedsbeiträge lokale Vereine 50.000
Bürgerstiftungen 37.000
  1.193.000
Wirtschaftliche Wertschöpfung Mio. Euro
Personalaufwendungen (inkl. soziale Abgaben) 71
Steuern vom Einkommen, vom Ertrag und sonstige Steuern
20
Investitionssumme 19
  110

Unser Gesellschaftliches Engagement auf einen Blick

Wir fördern mit einer Gesamtsumme von rund 1,2 Millionen Euro soziale, gemeinnützige und kulturelle Organisationen und Projekte von Vereinen.

Unser Gesellschaftliches Engagement auf einen Blick

VR-SpendenPortal

Mitmachen zahlt sich aus

Mitmachen zahlt sich aus
Mitmachen zahlt sich aus

Was tun, wenn man als Verein oder Institution eine gute Idee hat - aber nicht die nötigen finanziellen Mittag zur Umsetzung?

Ganz einfach: das Projekt beim VR-SpendenPortal präsentieren. Dort bietet die Volksbank Stuttgart eG die Möglichkeit, das Anliegen einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren und so am Ende genug Geld für die Umsetzung zu bekommen. Getreu dem Motto: Gemeinsam ist man stärker!

2018 konnte so eine Vielzahl an Ideen verwirklicht werden. Das Besondere daran: Der Schlüssel liegt im eigenen Engagement, denn die Plattform bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, ein Projekt im besten Licht zu präsentieren. Es gibt Raum für Text, Fotos, Videos – sowie die Gelegenheit,  Förderern ein kleines Dankeschön für die Unterstützung anzubieten.

Und eines ist sicher: Es lohnt sich, die Werbetrommel zu rühren. Denn je mehr Menschen auf das Projekt aufmerksam werden, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit von Spenden. Natürlich geht die Volksbank Stuttgart eG mit gutem Beispiel voran. Wenn ein Projekt überzeugt, gibt es vorab eine fixe Spendenzusage, die unabhängig vom Erreichen das Spendenziels ausgezahlt wird.

Die Voraussetzungen zum Mitmachen? Der Verein oder die Einrichtung ist als gemeinnützig  anerkannt, führt ein Konto bei der Volksbank Stuttgart eG, hat den Sitz im Geschäftsgebiet der Bank und setzt das geplante Projekt noch im aktuellen Geschäftsjahr um. Mitmachen zahlt sich aus. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Erfolgs-Story "AED für Helfer vor Ort"
Wie positiv man das VR-SpendenPortal nutzen kann, zeigt der DRK Ortsverein Kernen im  Remstal mit seinem Projekt „AED für Helfer vor Ort“. Mit allen Möglichkeiten des Portals hat die Gruppe für ihr Projekt geworben: ein selbst gedrehtes Video, Fotos, kleine „Dankeschöns“ für die Unterstützer und Informationen über den Projektverlauf auf der eigenen Pinnwand – alles, um Spenden für die Anschaffung von ein bis zwei Defibrillatoren zu sammeln. Das dafür ausgegebene Ziel von 4.500 Euro wurde sogar noch übertroffen! Dank 43 Geldspenden und der  Spendenzusage der Volksbank Stuttgart eG über 3.000 Euro kamen insgesamt 7.235 Euro zusammen. Durch die unerwartet hohe Spendensumme konnten statt der geplanten ein bis zwei letztendlich 3 Defibrillatoren angeschafft werden. Der Beweis, dass sich Engagement lohnt.

Projektvideo "AED für Helfer vor Ort"

Sport in der Region

Für Bewegung begeistern

Boule, Reiten, Handball oder der klassiker Fußball - es ist schon beeindruckend, wie viele Sportarten bei den Menschen in der Region Begeisterung auslösen.

Noch beeindruckender ist aber, wie viele sich engagieren: für ihren Verein, für ihren Sport, für Kinder und Jugendliche. Dieses Engagement will die Volksbank Stuttgart eG fördern und unterstützt deshalb eine Vielzahl von Projekten. Beispielsweise mit einer Spende über 2.000 Euro für die Förderung sportlicher AG-Angebote an Schulen im Sportkreis Rems-Murr. Damit haben Schüler die Möglichkeit, den Sport auszuüben, der sie begeistert.

 

Outdoor-Aktivitäten

Die Volksbank Stuttgart eG unterstützte außerdem unter anderem:

  • den Radfahrverein Wanderer Schorndorf
  • den Radsportverein Stuttgart-Vaihingen
  • den Tennisverein Birkmannsweiler
  • den Freibadverein Weiler
  • den TSV Miedelsbach
  • die Rudergesellschaft Ghibellinia Waiblingen
  • den Schwäbischen Albverein Winnenden
  • den TSV Neustadt
  • die Grundschule Strümpfelbach
  • den Sponsorenlauf Winnender Wetzede
  • den Volkslauf des TV Stetten
  • den Waiblinger Dachenbootcup
Outdoor-Aktivitäten
Outdoor-Aktivitäten

Ballsport

Die Volksbank Stuttgart eG unterstützte außerdem unter anderem:

  • den TSV Georgii Allianz Stuttgart
  • die Sportvereinigung Möhringen
  • die Tischtennisabteilung der SG Schorndorf
  • den TSV Leinfelden-Echterdingen
  • die Tennisabteilung des TV Bittenfeld
  • die Fußballabteilung des TSV Münster
  • den TVB 1898 Stuttgart
  • den VfB Stuttgart
Ballsport
Ballsport

Mensch und Tier

Die Volksbank Stuttgart eG unterstützte außerdem unter anderem:

  • den Tierschutzverein Waiblingen und Umgebung
  • den Reit- und Fahrverein Schorndorf
  • den Reit- und Fahrverein Fellbach
  • den Reiterverein Winnenden und Umgebung
  • das Reitturnier des Reitvereins Ditzingen
  • den Reiterverein Waiblingen
  • die Reitergemeinschaft Hegnach-Oeffingen
Mensch und Tier
Mensch und Tier

Kunst und Kultur

Für die bunten Momente im Leben

Ein Konzert bei klarem Himmer in einer milden Sommernacht, eine beeindruckende Tanzaufführung oder ein traditioneller Umzug am Kübelesmarkt in Bad Cannstatt.

Es sind die Ausbrüche aus dem Alltag, die das Leben so besonders machen. Das gilt für die großen Aufführungen wie für das Üben der Beteiligten im kleinen Rahmen. Egal, ob als Beobachter oder als Kreativer selbst. Doch dafür ist eine Menge Engagement nötig: das der  Beteiligten, die sich stundenlang vorbereiten und ihrer Leidenschaft hingeben. Aber auch das der Gesellschaft, die dieses Engagement unterstützt. Diesem Anspruch will die Volksbank Stuttgart eG gerecht werden und fördert deshalb die verschiedensten Kulturvereine: von der Tanzgarde „Die Roten Teufelchen“ über den Kübelesmarkt bis hin zum Akkordeonorchester Leutenbach.

Kleider machen Leute

Was wäre ein Karnevalsumzug oder eine Tanzvorführung ohne das richtige Outfit? Deutlich farbloser ganz sicher. Um das zu vermeiden, unterstützt die Volksbank Stuttgart eG Vereine aus dem Kulturbereich bei der Anschaffung von Garderobe und Ausstattung.

Von Spenden und Sponsoring profitierten unter anderem:

  • die Filderer
  • die Liedertafel Winnenden 1868
  • das Frische Chörle
  • der Männergesangsverein Leutenbach
  • der Musikverein Stuttgart-Hofen
  • der Kübelesmarkt Bad Cannstatt
  • die Narrenzunft Feuerbach
  • das INA Sonnendeckfestival
  • der Musikverein Leutenbach
  • der Förderkreis Tiefenbachschule
  • der Rock-'n'-Roll-Club Crocodiles Winnenden
  • die Waiblinger Karnevallgesellschaft "Die Salathengste"
  • die Waiblinger Faschingsgesellschaft
Kleider machen Leute
Kleider machen Leute

Klingt gut

Der Ton macht die Musik. In manchen Fällen ist das übrigens ganz wörtlich zu nehmen, zum Beispiel bei den vielen Musikvereinen in unserer Region. Doch ganz so einfach ist es nicht. Neben viel Engagement, Übung und Proben braucht es auch das nötige Equipment. Seien es Noten, Musikinstrumente oder die passende Veranstaltungstechnik für ein Konzert. Für Vereine sind das oftmals große Ausgaben. Damit das Engagement der Musiker aber nicht an den Finanzen  scheitert, unterstützt sie die Volksbank Stuttgart eG.

Von Spenden und Sponsoring profitierten unter anderem:
 

  • Akkordeonorchester Leutenbach
  • Posaunenchor Hanweiler
  • der Gesangsverein Eintracht 1925 Urbach
  • der Chor Stimmwerk Schorndorf
  • der Förderkreis Tiefenbachschule
  • die Winnender Kantorei
  • der Gesangverein 1840 Neustadt
  • die Musikschule der Stadt Leinfelden-Echterdingen
  • der Kammerchor Pro Musica Stuttgart
  • der Freundeskreis Asyl Korb
  • der Musikverein Stadtkapelle Lorch
  • der Musikverein Frisch Auf Schorndorf-Haubersbronn
  • die Jugendmusikschule Schorndorf und Umgebung
  • der Solitude-Chor Stuttgart
  • der Förderverein Chor der Eltern und Freunde des Salier-Gymnasiums Waiblingen
  • die Arge Plüderhausen
  • der Musikverein Stadtkapelle Schorndorf 1877
  • der TSV Weiler zum Stein
  • das Pianistische Band Stuttgart
  • die Ev. Kirchengemeinde Stuttgart
  • der Förderverein der Grundschule Beutelsbach
  • die Konzertreihe "Klassik in Stetten"
  • der Jazzclub Armer Konrad
  • das JazzKult Korntal 2019
  • der Musikverein Endersbach
Klingt gut
Klingt gut

Kinder, Jugend und Schulen

Die Zukunft unserer Kinder beginnt heute

Sich ausprobieren zu können, die eigenen Stärken und Schwächen auszuloten: so sehen Kinderträume aus.

Wir alle haben mal klein angefangen. Wir waren Kinder, die gespielt und getobt haben und ihren Weg erst noch entdecken mussten. Damit genau das für jedes Kind möglich ist, ist es der Anspruch der Volksbank Stuttgart eG, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen – gerade für Kinder und Jugendliche. Deshalb engagiert sich die Genossenschaft besonders für die Jüngsten. Sei es als Sponsor des Internationalen Jugendsportfestes oder einfach durch den Zuschuss zum neuen Spielgerät für den Kinderspielplatz.

Die Zukunft unserer Kinder beginnt heute
Die Zukunft unserer Kinder beginnt heute

Senioren

Gegen das Vergessen

Bewegungs- und Gedächtnistraining in einem: die Volksbank Stuttgart eG spendete der Demenzstation des Zentrums für Psychiatrie in Winnenden 2.000 Euro für ein besonderes Trainingsgerät.
Bewegungs- und Gedächtnistraining in einem: die Volksbank Stuttgart eG spendete der Demenzstation des Zentrums für Psychiatrie in Winnenden 2.000 Euro für ein besonderes Trainingsgerät.

Demenz betrifft immer mehr Menschen. Die Volksbank Stuttgart eG unterstützt Betroffene und Ihre Angehörigen im Umgang mit der Krankheit.

Wir werden immer älter. Laut einer Studie des Statistischen Bundesamtes ist bereits jeder fünfte in Deutschland über 65 Jahre alt. In einer alternden Gesellschaft ist es wichtig, langfristige Konzepte zu entwickeln und aktiv daran zu arbeiten, Senioren in ein gesellschaftliches Miteinander einzubinden. Vor allem der Umgang mit Demenzkranken stellt eine große Herausforderung dar. Die Volksbank Stuttgart eG ist sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst und unterstützt deshalb verschiedene Projekte in diesem Bereich.

Gegen das Vergessen
Gegen das Vergessen

Ein Trainingsgerät für alle Sinne
Die Patienten der Demenzstation des Zentrums für Psychiatrie in Winnenden durften 2018 eine neue Art der Bewegung erfahren. Mit einer Spende der Volksbank Stuttgart eG über 2.000 Euro konnte das Klinikum im Schloss ein besonderes Trainingsgerät anschaffen. Dabei handelt es sich um einen Ganzkörpertrainer mit darauf abgestimmten Videos. Die Patienten bewegen sich visuell, mit der eigenen Bewegungskraft, durch altbekannte Städte und Landschaften. Dabei sind  Geschwindigkeit und Umgebung individuell einstellbar. Carolin Böhm-Frings, die Leiterin der Fachtherapien im Klinikum, ist begeistert: „Gerade bei Demenzpatienten sind die Erinnerungen und das Zurückkehren an früher besuchte Orte mit diesem Gerät eine tolle Möglichkeit zur Aktivierung“.

Aktion „Notfalldose“
Zu einer Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen gehört auch das Thema Aufklärung und Sicherheit. Deshalb unterstützte die Volksbank Stuttgart eG 2018 die Aktion „Notfalldose“ des Netzwerks Demenzfreundliches Bad Cannstatt mit 500 Euro. Zur Sensibilisierung für die Krankheit in der Öffentlichkeit wurden insgesamt 1.000 Notfalldosen verteilt. Die grünen Dosen enthalten wichtige ärztliche Informationen, wie zum Beispiel Patientenverfügung, Medikamentenlisten und Notfallnummern. Aufbewahrt werden sie im Kühlschrank. Dank der dazugehörigen Aufkleber an Haus- und Kühlschranktür haben die Rettungskräfte im Notfall alle wichtigen Informationen des Patienten zur Hand.

Die beste Erinnerungshilfe: Musik

Für eine schöne Weihnachtsüberraschung in der Diakoniestation in Winnenden sorgten die beiden Regionaldirektoren vor Ort, Harald Auwärter und Jürgen Jehle. Die Gäste und Teilnehmer des Mittagstisches für Senioren erhielten neue Gesangsbücher. Die Betreuungsgruppen für Menschen mit demenziellen Erkrankungen nahmen begeistert eine Musikanlage in Betrieb. Sylvia Wallenta vom Organisationsteam der Diakoniestation zeigte sich sehr erfreut: „Die Spenden der Volksbank Stuttgart eG sind eine tolle Weihnachtsüberraschung für unsere geselligen Runden hier. Wir sagen herzlich Danke“.

Auch beim 6. Seniorentag in Winnenden, der wie jedes Jahr auf großes Interesse stieß, stand das Thema Lebensqualität im Fokus. Neben finanzieller Unterstützung ist es der Volksbank Stuttgart eG ein wichtiges Anliegen, die Bedürfnisse der älteren Generationen zu verstehen und darauf einzugehen. An dem dazugehörigen Stand wurde beispielsweise über das Thema Barrierefreiheit informiert, aber auch, welche Fördermöglichkeiten im Falle eines altersgerechten Umbaus der Immobilie in Frage kommen.

Gegen das Vergessen

VR-GewinnSparen

Sparen mit guten Aussichten auf Gewinn

Die Idee des VR-GewinnSparens bietet nicht nur die Aussicht auf attraktive Preise, sondern ist auch eine Einrichtung mit sozialem Auftrag.

Mit jedem Los, das die Teilnehmer kaufen, wird ein Teil des Lospreises dazu verwendet, Menschen
in Not oder einer örtlichen sozialen Einrichtung zu helfen. VR-GewinnSparen stellt damit die clevere Kombination aus Sparen, Helfen und Gewinnen dar. Wer sich beteiligt, füllt nicht nur sein Sparkonto auf, sondern hat auch Aussicht auf attraktive Gewinne. Darüber hinaus tragen die Teilnehmer dazu bei, eine gute Sache zu unterstützen.

Auf diese Weise hat die Volksbank Stuttgart eG allein im Jahr 2018 Spenden in Höhe von 511.746 Euro gemeinnützigen Einrichtungen aus der Region zugute kommen lassen. Seit 2007 summieren sich die aus dem VR-GewinnSparen generierten Spenden der Volksbank Stuttgart eG auf über 4.198.903 Euro.

Umgekehrt profitierten Kunden, die letztes Jahr insgesamt 69.435 Lose kauften, von Geldgewinnen in Höhe von 873.370 Euro sowie attraktiven Sachpreisen im Gegenwert von 388.338 Euro, darunter:

  • 2 Audi A5 Cabrios im Wert von jeweils ca. 69.000 Euro,
  • 3 Audi Q2 im Wert von jeweils ca. 42.000 Euro,
  • 2 Audi Sportback im Wert von jeweils ca. 44.000 Euro sowie
  • 5 Vespa-Roller im Wert von jeweils 3.400 Euro,
  • 4 Gutscheine für ein Wellness-Wochenende im Wert von jeweils 1.200 Euro,
  • 2 Gutscheine für ein Ski-Wochenende im Wert von jeweils 1.200 Euro sowie
  • 17 iPad Pro im Wert von jeweils ca. 680 Euro.

Seit 2011 konnte die Volksbank Stuttgart eG Geldgewinne über 5.425.655 Euro und Sachpreise im Wert von 2.076.223 Euro an die Teilnehmer verteilen, darunter viele attraktive Autos.

Wie funktioniert VR-GewinnSparen?

Das VR-GewinnSparen erfolgt einfach und bequem per Dauerauftrag. Dabei bucht die Volksbank Stuttgart eG den Einsatz von 10 Euro pro Los vom Girokonto des Losnehmers ab. Davon werden 7,50 Euro dem Sparkonto gutgeschrieben. Die restlichen 2,50 Euro verbleiben als Spieleinsatz, von dem rund 0,63 Euro dazu verwendet werden, gemeinnützige Institutionen oder
Bedürftige in der Region zu unterstützen. Das bedeutet, dass die Kunden der Volksbank Stuttgart eG mit jedem gekauften Los Schulen, Kindergärten oder Vereine sowie gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen in ihrem Umfeld fördern.
Wie funktioniert VR-GewinnSparen?
Wie funktioniert VR-GewinnSparen?

Generierte Spendensumme seit 2007

Generierte Spendensumme seit 2007

Kundenportrait Verein für Behinderte Schorndorf e.V.

Stillstand ist Rückschritt

Begabungen von Menschen mit Behinderung zu fördern und sich für ihre Bedürfnisse einzusetzen, das hat sich der Verein für Behinderte zum Ziel gesetzt. Entstanden ist der Verein vor 46 Jahren quasi aus dem Nichts - aber mit viel Eigenengagement.

Es hat eine Frau wie Dorothea Bogusch gebraucht, um den Verein für Behinderte ins Leben zu rufen. Als sie merkte, dass ihre körperbehinderte Tochter in der Schule weder gefordert noch gefördert wurde, weil sie keine Schulpflicht hatte, zog sie Konsequenzen: „Angelika hat ein Schulrecht!“ – und nahm die damals Zehnjährige aus der Schule. Mit dem Ziel, eine angemessene Förderung für das Mädchen zu ermöglichen.

Stillstand ist Rückschritt
Stillstand ist Rückschritt

Von der Zeitungsannonce bis zur Vereinsgründung
Zunächst versuchte sie, einen Hauslehrer für ihre Tochter zu finden – erfolglos. Also schaltete die engagierte Mutter von vier Kindern eine Anzeige in der Zeitung, um Eltern zu finden, die in der gleichen Lage waren. 25 Elternpaare kamen zum Treffpunkt, die sich von da an gegenseitig bei Behördengängen unterstützten. Erreichen konnten sie dort als Privatpersonen jedoch wenig. Die einzige Möglichkeit: einen Verein gründen. Zur Gründungsversammlung im Januar 1973 kamen bereits 200 Eltern aus dem ganzen Rems-Murr-Kreis. Sie suchten und fanden nun ein Sprachrohr für die Bedürfnisse ihrer Kinder.

Die Erfindung der Tagesförderstätte
Da die meisten Kinder unter zwölf Jahre alt waren, rief der Verein zunächst einen Kindergarten für Körperbehinderte ins Leben, den der Landkreis bis heute betreibt. Was blieb, war die Versorgung der über Zwölfjährigen, die damals immer noch keine Schulpflicht hatten. Für sie entwarf Dorothea  Bogusch ein komplett neues Konzept: die Tagesförderstätte. In der ehemaligen Notkirche in Urbach fanden sie die Räumlichkeiten, in denen beeinträchtigte Kinder von nun an individuell gefördert wurden. Der Verein ist seitdem kontinuierlich gewachsen: Nachdem die Schulpflicht für Menschen mit Behinderung 1978 eingeführt wurde, leistete der Verein zusätzlich Fahrdienste für die Schüler zu den Schulen in Fellbach und Markgröningen, den Einrichtungen in der näheren Umgebung und später zwischen den eigenen Häusern. Insgesamt wurden über 1.000 Zivildienstleistende beschäftigt. Und auch heute noch beschäftigt der Verein, neben zahlreichen Heilerziehungspflegern, Erziehern und Pflegekräften, ebenfalls angelernte Hilfskräfte. So ist eine gute Personaldecke dauerhaft gewährleistet.

Dorothea Bogusch, Gründerin und 1. Vorsitzende des Vereins, mit ihren Schützlingen.
Dorothea Bogusch, Gründerin und 1. Vorsitzende des Vereins, mit ihren Schützlingen.

Individuelle Förderung – seit knapp einem halben Jahrhundert
46 Jahre später blicken Dorothea Bogusch und ihre Mitarbeiter auf viele arbeitsreiche Jahre zurück. Inzwischen sind aus einer Tagesförderstätte drei geworden, in denen insgesamt knapp 80 Menschen mit Behinderung individuell gefördert werden. 68 leben in den Wohnstätten des Vereins – jeweils sechs Personen in einer familiären Gemeinschaft. Zusätzlich bietet der Verein Kurzzeitpflegeplätze an, wenn Angehörige aufgrund von Überlastung, Urlaub, Kur oder Krankenhausaufenthalt die Pflege und Betreuung zeitweise nicht übernehmen können. Fachkräfte und Pflegehelfer kümmern sich rund um die Uhr um ihre Schützlinge, die ganz unterschiedliche
Begabungen und Einschränkungen haben. Viel Flexibilität und Gespür für den Einzelnen sind hier gefragt. Da gibt es zum Beispiel Karin, die Memory-Königin. Sie kann weder sprechen, noch selbst die Karten umdrehen – aber sie kann sich alles genau merken. Und sie weiß genau, was sie will: in der Einrichtung wohnen bleiben, auch wenn ihre Eltern einmal nicht mehr sind. Um dies für sich sicher zu wissen, wandte sie sich persönlich an Dorothea Bogusch, die durch behutsames Nachfragen herausfand, was ihren Schützling bewegte – und mit ihr einen eigenen Vertrag schloss.

Geschichten wie diese können die Mitarbeiter des Vereins viele erzählen. Geschichten von Menschen mit Behinderung, die sich in den Wohnstätten erst richtig entfalten konnten. Kinder, die in der Gruppe ein ganz neues Selbstbewusstsein entwickelt haben, weil sie plötzlich nicht mehr
die einzigen mit Behinderung in ihrem Umfeld waren.

Eine offene Gemeinschaft

Erfahrungen mit Ablehnung der Anwohner hat der Verein bisher kaum erfahren. Im Gegenteil: Schon während des Aufbaus der ersten Tagesförderstätte haben die Anwohner in Urbach die Helfer mit Essen und Trinken versorgt. Bei Discobesuchen tanzen andere Besucher begeistert mit Rollstuhlfahrern – von Berührungsängsten keine Spur. „Wir sind überall mit dabei. Wir gehen auf Konzerte, wir gehen tanzen ...”, sagt Dorothea Bogusch. „Wir sind überall akzeptiert.“

Nächster Schritt: Modernisierung
Die sozialen Einrichtungen vergrößern möchte der Verein zunächst nicht mehr – aber in die Qualität der Räumlichkeiten investieren. So muss der gesetzlich vorgeschriebene Anspruch der Bewohner auf ein Einbett-Zimmer ebenso umgesetzt werden wie die fortschreitenden Anforderungen an Förderung und Therapie im Bereich der Tagesförderstätten. Auch die Mitarbeiter werden zum Beispiel durch Deckenlifter im rückenschonenden Arbeiten unterstützt.

Schon heute wird der Bedarf an elektrischem Strom in Rudersberg überwiegend durch eine Photovoltaik-Anlage gedeckt. Ein Blockheizkraftwerk zur ökologischen Wärme und Stromgewinnung soll folgen. Für die Bewohner steht aber zunächst der Bau einer Blockhütte mit Grillplatz ganz oben auf der Wunschliste – denn „Grillen ist für unsere Bewohner das Höchste.”

Politische Einflussnahme

Verbandsarbeit

Wieder Konsens(e) wagen

Über Vereine existieren jede Menge Klischees. Fast automatisch denken wir an den Taubenzüchter- oder Schrebergartenverein und fertig ist das Spießerimage. Tatsache ist jedoch, dass immer mehr junge Menschen sich in Natur- und Menschenrechtsorganisationen engagieren. Und dass im Rahmen von Vereinsarbeit das bürgerschaftliche Engagement in den letzten Jahren zugenommen hat.

In Deutschland gibt es rund 580.000 eingetragene Vereine. Wer politische Interessen auf Bundesebene vertritt, wie zum Beispiel die Spitzen- und Wirtschaftsverbände, kann sich in die öffentlich geführte Lobbyliste des Deutschen Bundestages eintragen. Diese ist mittlerweile um die 900 Seiten stark und umfasst rund 2.400 Verbände. Berufs- und Verbraucherverbände sind darin ebenso zu finden, wie Selbsthilfegruppen, Umweltorganisationen und Tierschutzvereine. Hinter den imposanten Zahlen steckt vor allem eines: eine starke Zivilgesellschaft, in der Menschen für ihre Interessen einstehen und einvernehmlich nach Lösungen suchen. Konsens als Grundprinzip demokratischer Ordnung.

Verbandsarbeit
Verbandsarbeit

Die Stimmen der Genossenschaftsbanken
Die Stimme der Volksbank Stuttgart eG gegenüber der Landespolitik vertritt der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband (bwgv), nationale und internationale Interessen werden durch den Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) in Berlin wahrgenommen. Mitglied im Spitzenverband der genossenschaftlichen Bankengruppe sind nicht nur alle Genossenschaftsbanken, sondern auch die Genossenschaftliche Zentralbank (DZ Bank AG), die Unternehmen der Genossenschaftlichen FinanzGruppe (wie beispielsweise die Bausparkasse Schwäbisch Hall oder die R+V Versicherung) sowie die genossenschaftlichen Prüfungsverbände. Der BVR bündelt dabei nicht nur die Interessen seiner Mitglieder, er berät diese auch und zeichnet für die gemeinsame Strategieentwicklung und den gemeinsamen Markenauftritt verantwortlich. Dadurch findet sich die regionale Vielfalt zu einer genossenschaftlichen Einheit zusammen.

Präsenz von Berlin bis Brüssel

Wirtschafts- und Finanzpolitik findet nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa statt. Über eine politische Verbindungsstelle in Berlin bestehen daher enge Kontakte nach Brüssel. Hier werden Erwartungen an die Bundesregierung und EU-Institutionen formuliert. Über die Europäische Vereinigung der Genossenschaftsbanken (EACB) und das European Banking Industry Committee (EBIC) steht der BVR zudem in regem Austausch mit anderen europäischen Kreditgenossenschaften. Das gemeinsame Ziel auch hier: genossenschaftliche Interessen im Sinne der Mitglieder bündeln.

In Deutschland engagiert sich der BVR innerhalb der Deutschen Kreditwirtschaft (DK). 2017 übernahm er die jährlich wechselnde Federführung. Die DK ist ein Zusammenschluss der fünf deutschen kreditwirtschaftlichen Spitzenverbände. Sie beziehen zu zahlreichen Fragestellungen Position, darunter Aufsichts- und Steuerfragen, Standards im Zahlungsverkehr sowie bankrechtliche Fragestellungen. Die gemeinsam ausgearbeiteten Stellungnahmen und Vorschläge richten sich unter anderem an die Bundesregierung, die Bankenaufsichtsbehörden sowie an die Deutsche Bundesbank resp. Europäische Zentralbank (EZB).

Deutsche Einlagensicherung vs. europäische Einlagensicherung

Ein wichtiges Thema für die DK war und bleibt die europäische Einlagensicherung (Edis). Die deutschen Banken und Sparkassen fürchten, dass die über Jahrzehnte gut dotierten  Einlagensicherungsfonds der DK vergemeinschaftet und für europäische Bankpleiten herangezogen werden könnten. Die DK lehnt daher gemeinsam mit der Bundesregierung die bisherigen Vorschläge der EU-Kommission zu einer europäischen Einlagensicherung als unzureichend ab.

Mehr zur Interessenvertretung der genossenschaftlichen bzw. deutschen Kreditwirtschaft

Gesetzes-/Richtlinienkonformes Verhalten

Sensibilisierung

Auf dem rechten Weg bleiben

Ein Verhaltenskodex funktioniert nur, wenn er von allen akzeptiert und verinnerlicht wird.

Die Einhaltung geltenden Rechts und die Bewahrung der Mitarbeiter vor Gesetzesverstößen stellt die Volksbank Stuttgart eG mit der Einrichtung der Compliance-Funktion sicher und steht damit nachhaltig für Integrität und verantwortungsvolles Handeln.

Die Volksbank Stuttgart eG handelt nach ethischen und menschenrechtskonformen Grundsätzen. Es gehört zum Grundverständnis der Volksbank Stuttgart eG, dass alle relevanten Gesetze und Regelungen, interne Richtlinien sowie die freiwilligen Selbstverpflichtungen zu ethisch einwandfreiem, politisch neutralem und verantwortungsbewusstem Handeln, wie dies auch im Verhaltenskodex der Volksbank Stuttgart eG fixiert ist, beachtet werden.

Zur Wahrung der Unabhängigkeit ist die Compliance-Funktion mit deren Mitarbeitenden als Organisationseinheit „Kompetenzcenter Beauftragtenwesen“ direkt an den Vorstand angebunden. Regelmäßig wird dem Vorstand und dem Aufsichtsrat über Tätigkeiten, Analysen, Ergebnisse und Maßnahmen der Compliance-Funktion aus ihren Risikosteuerungs- und Überwachungsaufgaben berichtet.

Compliance – die Rechtsgrundlage einer nachhaltigen Beziehung

Auf dem richtigen Weg bleiben
Auf dem richtigen Weg bleiben

Außerdem trägt die Compliance-Funktion mit der Sicherstellung des Verbraucherschutzes und der Gewährleistung der Wahrung der Kundeninteressen zur Pflege einer nachhaltigen Kundenbeziehung bei. Neben dem gelebten genossenschaftlichen Prinzip werden aktiv Maßnahmen zum regelkonformen und kundenorientierten Vorgehen in internen Regeln, Grundsätzen, vor allem aber im Verhaltenskodex der Volksbank Stuttgart eG kodifiziert, wichtiger jedoch, die Mitarbeiter laufend sensibilisiert, trainiert und geschult. Diese und weitere  Qualifizierungsmaßnahmen als integraler Bestandteil der Mitarbeiterpflege und -entwicklung erfolgen dabei persönlich und initiativ, aber auch standardisiert über EDV-gestützte Trainingsprogramme.

Das Konzept der genossenschaftlichen Beratung sowie Vertriebs- und Vergütungsgrundsätze regeln das Auftreten der Bank im Kundengeschäft so, dass den Vertriebsmitarbeitenden keine Anreize geboten werden, Vertriebsmaßnahmen vorzunehmen, die gegen das Interesse von Kunden gerichtet sind. Self-Audits sind ein Bestandteil des Kontrollkonzeptes zum Verbraucherschutz, nach welchem die Vertriebsbereiche über Selbstkontrollen auch die Einhaltung von Kundeninteressen überwachen und steuern. Dessen ungeachtet betreibt die Volksbank Stuttgart eG ein Qualitätsmanagementsystem, über welches gemeldete Kundenbeanstandungen zeitnah, systematisch und qualifiziert bearbeitet werden und persönlichen oder systemischen Mängeln umgehend qualitätsverbessernd begegnet wird.