Regeln, Prozesse und Verantwortung

Digitaler Postlauf

Einscannen und ab die Post

Die Volksbank Stuttgart eG verlagert den Hauspostversand von der Straße auf den Datenhighway und verkürzt die intere Postlaufzeit um zwei Tage.

Im 15. Jahrhundert dauerte die Zustellung einer Nachricht von Brüssel nach Rom rund zwölf Tage. Das war revolutionär für die damalige Zeit. Die Familie Thurn und Taxis hatte Europa mit einem Netz aus Poststellen überzogen und schickte Reiter von Station zu Station, die sich gegenseitig die Schriftstücke in die Hand drückten. Wenn man so will, schuf das Familienunternehmen damit die Grundlage für eine vernetzte Welt.

Barcode statt Briefmarke

Barcode statt Briefmarke
Barcode statt Briefmarke

Um heute ein Dokument zu versenden, sind keine berittenen Boten, Koffer oder Briefsäcke mehr notwendig, auch keine Briefmarken. Selbst Anhänge in E-Mails gelten fast schon als
veraltet. Innerhalb von Firmen, Banken und Behörden übernehmen Scanner und Barcodes die vollautomatische Weiterleitung und Archivierung von Formularen und Unterlagen.

Auch die Volksbank Stuttgart eG ist dabei, den papierhaften Transport innerhalb des Bankgebietes weitestgehend abzuschaffen. „Digitaler Postlauf“ (DPost) nennt sich das System, das 2017 eingerichtet wurde und mit dessen Hilfe die Filialen die ausgefüllten Anträge, Vereinbarungen und Formulare an die Teams in den Innenbereichen weiterleiten. Erteilt beispielsweise in der Filiale Beutelsbach ein Kunde eine Vollmacht, scannt der Berater das Dokument ein, drückt den Startknopf – das war‘s. Der Scanner liest über den Barcode die Zieladresse aus und leitet das digitalisierte Dokument innerhalb von wenigen Minuten an den zuständigen Bereich weiter. Auch die Ablage im Archivsystem erfolgt automatisch. Ist kein Barcode vorhanden, wählt der Mitarbeiter auf dem Scanner die entsprechende Schaltfläche aus und scannt das Dokument ein.

Ob mit oder ohne Barcode, mit Hilfe des neuen Systems lässt sich Postlaufzeit sparen: ganze zwei Tage pro Papier. „Die Teams in den Innenbereichen können die über DPost eingescannten Dokumente direkt am Bildschirm aufrufen und weiterverarbeiten“, erklärt Anita Künstle, Leiterin des Projekts „Digitaler Postlauf“. Auch können keine Unterlagen auf dem Transportweg verloren gehen.

Veränderung ist Teamarbeit
Der „Digitale Postlauf“ wurde schrittweise eingeführt. Ein Prozess, der sich bei der Volksbank Stuttgart eG bewährt hat. „Veränderungen müssen alle Beteiligten mittragen“, so Künstle, „nur so können sie gelingen.“ Im November 2017 begann die Pilotphase in den Schalterbereichen der Hauptstelle in Stuttgart und der Direktion in Waiblingen. Die Kollegen dort seien sehr kooperativ und engagiert gewesen, berichtet Künstle. Die Arbeitsgruppe konnte zahlreiche Verbesserungsvorschläge aufgreifen und den Digitalisierungsprozess optimieren. Im Anschluss daran, im Frühjahr 2018, wurden die Filialen nach und nach integriert. Ein DPost-Team unterstützte die Kollegen vor Ort, erklärte den Ablauf sowie das Bedienen des Scanners und beantwortete Fragen. In nur 12 Wochen war die erste Ausbaustufe des „Digitalen Postlaufs“ abgeschlossen. Bis Ende 2018 folgten die Bereiche Firmenkunden sowie Private Banking. Von da an gehörte das Hin und Her von Papierformularen aus dem Markt in die Marktfolgeteams der Vergangenheit an.

„Mit Unterstützung moderner Technik können Prozesse komplett online organisiert werden“, fasst Anita Künstle den gemeinsamen Kraftakt zusammen. Das komme gut an, sowohl bei den Mitarbeitern als auch bei den Kunden. Letztere profitieren vor allem von der schnellen und effizienten Bearbeitung. Anfangs erfordere die Digitalisierung eine hohe Veränderungsbereitschaft, resümiert Künstle. „Doch laufen die Prozesse erst einmal rund, machen sich viele positive Effekte bemerkbar. Nicht zuletzt auch in Hinblick auf die Umwelt.“

Um das Potenial jedoch voll auszuschöpfen, ist – neben der technischen Infrastruktur – auch ein organisatorischer Rahmen unabdingbar. Unternehmen müssen ihre Prozesse genau kennen. Bei der Volksbank Stuttgart eG kümmern sich Prozessorganisatoren um die Effizienz aller Abläufe. Die Steuerungsrunde Digitalisierung wiederum vernetzt die bestehende, oft noch papierhafte Arbeitswelt mit der Virtuellen. Kommen auf diese Weise die neuen Technologien konsequent und sinnvoll zur Anwendung, und zwar nicht nur in einer Branche, sondern in vielen, ist das ebenso revolutionär wie einst das Poststellennetz der Familie Thurn und Taxis.

Die Vorteile des "Digitalen Postlaufs":

  • Minutenschnelle Weiterleitung von Formularen und Dokumenten
  • Weniger Papier-, Druck- und Transportkosten
  • Automatische Ablage im Archivsystem
  • Aufruf der Dokumente direkt am Bildschirm
  • Schnellere Bearbeitungszeiten im Sinne des Kunden
Digitaler Postlauf

Elektronische Kreditakte

Das große Aktensterben

Das große Aktensterben
Das große Aktensterben

Das digitale Zeitalter schafft neue Formen der Dokumentation.

Wer einen Kredit beantragt hat, weiß, dass im Laufe der Vergabe jede Menge Dokumente anfallen: Kreditbeschlüsse, Konditionen, Auswertungen in puncto Kreditwürdigkeit, Angebote
und Briefe. Das alles wird in einer sogenannten Kreditakte über Jahre aufbewahrt. Grund dafür sind gesetzliche Fristen und Auflagen. Sie sorgen für einen erheblichen Dokumentationsaufwand. Die Folge: Die Archive platzen aus allen Nähten, die Ablage von Unterlagen und Verwaltung der Akten nimmt viel Zeit in Anspruch.

Abhilfe schaffen elektronische Kreditakten. Einmal digitalisiert und sauber im System hinterlegt, sind alle relevanten Dokumente per Mausklick verfügbar – auch von einem anderen Standort aus. Nur noch ganz bestimmte Verträge und Urkunden werden papierhaft aufbewahrt. Das heißt in der Praxis: Kein Anfordern und Warten. Kein Suchen und Blättern. Kein Transport von A nach B. Der Kundenbetreuer im Kreditgeschäft kann direkt am Bildschirm in die Kreditakte seines Kunden schauen.

Von A nach D – 40.000 Akten in zwei Jahren
Nicht mehr lange, und Aktenschränke werden die Dinosaurier des Büroalltags sein. Bis es soweit ist, muss jedoch viel Papier gescannt werden. Es gilt, das gesamte Bestandsgeschäft von analog nach digital zu überführen. Die Volksbank Stuttgart eG hat 2017 mit der Arbeit begonnen. Zum Projektende im Jahr 2019 werden rund acht Millionen Seiten Papier in elektronischer Form vorliegen. Einfacher ist es beim Neugeschäft, da viele Dokumente und Formulare bereits digital verfügbar sind. Sie werden direkt ohne vorherigen Papierausdruck archiviert.

Professionelle Unterstützung

Um Aktenberge dieser Größenordnung professionell zu digitalisieren, empfiehlt sich die Unterstützung durch einen externen Dienstleister. Seit Anfang 2018 arbeitet die Volksbank Stuttgart eG mit Ratiodata zusammen, einem Systemhauspartner, der unter anderem auf das Scan- und Dokumentenmanagement in der Finanzbranche spezialisiert ist. Über 400 Akten-Digitalisierungsprojekte hat das Unternehmen im Bankenbereich bereits erfolgreich durchgeführt. Dabei geht es nicht allein darum, Dokumente zu scannen, sondern die digitalisierten Inhalte in die laufenden Geschäftsprozesse so zu integrieren, dass die
Mitarbeiter sofort damit arbeiten können.

Die Vorteile der elektronischen Kreditakte:

  • Weniger Zeitaufwand für Ablage, Archivierung und Suchen
  • Weniger Raum- bzw. Archivbedarf
  • Ortsunabhängiger Zugriff aus allen Filialen
  • Geringere Papier-, Druck- und Transportkosten
  • Mehr Zeit für die Kundenberatung
Die Vorteile der elektronischen Kreditakte
Einziger Nachteil an der Einführung der elektronischen Kreditakte: Wer den Gang ins Archiv und das Aktenstemmen als tägliche Sporteinheit ausgeübt hat, wird sich nach einem neuen Fitnessprogramm umschauen müssen.

Kontrolle

Compliance-Funktion

Alles, was Recht ist

Mit verschiedenen Maßnahmen sorgt die Volksbank Stuttgart eG dafür, dass gesetzliche Standards eingehalten und umgesetzt werden.

Die Volksbank Stuttgart eG erfüllt mit der Ausführung der Compliance-Pflichten nach den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (Compliance MaRisk), der Wertpapier-Compliance (WpHG-Compliance), der Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Betrug (Zentrale Stelle KWG) ein wesentliches Nachhaltigkeitskriterium:
Die Compliance-Funktion ist integraler Bestandteil des Risikomanagements und Kontrollkonzeptes der Volksbank Stuttgart eG und fördert damit das nachhaltige Fortbestehen des Unternehmens (going concern), indem der Schaden aus operationellen, insbesondere rechtlichen Risiken auf das Vermögen der Bank verhindert wird (Institutsschutz). Dem volkswirtschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen und nicht zuletzt genossenschaftlichen Auftrag der Bank, die Versorgung der Mitglieder und der Kundschaft mit Geld und Krediten sowie der Allokation von Kundengeldern, wird hiermit verantwortungsbewusst und nachhaltig Sorge getragen.

Elektronische Überwachungsfunktionen
Die Kontrollinstrumente der digitalen Welt setzen an den dortigen Transaktionen an. Wertpapiertransaktionen werden mit Hilfe elektronischer Überwachungsfunktionen zeitnah auf regelund aufsichtskonformes Verhalten untersucht. Zur Verhinderung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und sonstiger strafbarer Handlungen kommt ein indizien- und filtergesteuertes Screeningsystem zum Einsatz. So werden täglich sämtliche Wertpapier- wie auch Zahlungstransaktionen des Bankgeschäftes nach entsprechenden Auffälligkeiten durchleuchtet, um zeitnah unrechtmäßige Transaktionen zu unterbinden beziehungsweise die Strafverfolgungsbehörden oder die Bankenaufsicht darüber in Kenntnis zu setzen.

Nachhaltiges Beschwerdemanagement
Self-Audits sind ein Bestandteil des Kontrollkonzeptes zum Verbraucherschutz, nach welchem die Vertriebsbereiche über Selbstkontrollen auch die Einhaltung von Kundeninteressen überwachen und steuern. Dessen ungeachtet betreibt die Volksbank Stuttgart eG ein Qualitätsmanagementsystem, über welches gemeldete Kundenbeanstandungen zeitnah, systematisch und qualifiziert bearbeitet werden und persönlichen oder systemischen Mängeln umgehend qualitätsverbessernd begegnet wird.

Rechtsmonitoring, Beratung und Informationsveranstaltungen
Gesetzes- und regelkonformes Verhalten im Sinne des Institutsschutzes setzt die Compliance-Funktion über Rechtsmonitoring um, verbunden mit der Beratung des Vorstandes sowie digitaler Information, Coaching und Präsenzveranstaltungen für das Management und die Belegschaft, nicht zuletzt durch Sicherstellung der normativen und ablauforganisatorischen Implementierung und Umsetzung wesentlicher Regelungen.

Ein Kontrollmechanismus innerhalb der Compliance-Pflichten: Täglich werden mittels elektronischer Überwachungsfunktionen sämtliche Wertpapier- und Zahlungstransaktionen nach Auffälligkeiten durchleuchtet.
Ein Kontrollmechanismus innerhalb der Compliance-Pflichten: Täglich werden mittels elektronischer Überwachungsfunktionen sämtliche Wertpapier- und Zahlungstransaktionen nach Auffälligkeiten durchleuchtet.

Kundenbefragung

Auf dem richtigen Weg

Kundenbefragung
Kundenbefragung

Eine Kundenbefragung ist ein Gradmesser, inwieweit ein Unternehmen am Puls der Zeit ist.

Kleine oder große Wünsche – die Volksbank Stuttgart eG macht da keinen Unterschied. Ob Adressänderung oder Bausparvertrag, jedem Anliegen wird dieselbe Aufmerksamkeit und Sorgfalt entgegengebracht. Das setzt allerdings voraus, dass man die Bedürfnisse seiner Kunden genau kennt. Ganz besonders jetzt, da sich Konsumverhalten und Bezahlarten im Zuge der Digitalisierung stark verändern. Aus diesem Grund führt die Volksbank Stuttgart eG regelmäßig Kundenbefragungen durch. Zuletzt 2018, davor im Jahr 2015.

Aufbau der Kundenbefragung 2018
Um die Entwicklung der Zufriedenheitswerte vergleichen zu können, wurden die Fragebögen aus dem Jahr 2015 zugrunde gelegt und qualitativ erweitert, insbesondere in puncto Digitalisierung. Schriftlich befragt wurden rund 12.300 Privat- und Firmenkunden, ausgewählt nach dem Zufallsverfahren. Dank der guten Rücklaufquoten können die Ergebnisse als repräsentativ für alle Kundensegmente betrachtet werden.

Kundenbefragung

Anreizsysteme

Kodizes und Grundsätze

Werte sind die besseren Regeln

Regeltreue fängt beim eigenen Verhalten an.

Verhaltenskodex

Der Erfolg der Volksbank Stuttgart eG basiert auf ihrer hohen Reputation und dem großen Vertrauen in die hohe Leistungsfähigkeit und absolute Integrität der Bank. Daher kommt der Sicherung des Ansehens der Bank und dem jederzeit regelkonformen Verhalten ihrer Vorstandsmitglieder, Führungskräfte und Mitarbeiter eine entscheidende Bedeutung zu.

Die in unserem Verhaltenskodex zusammengefassten Verhaltensgrundsätze bilden einen transparenten, ethisch-moralischen Werterahmen, der die Grundhaltung unserer  genossenschaftlichen Volksbank widerspiegelt. Diese Grundsätze verstehen sich als Mindeststandards für das Verhalten aller Mitarbeiter. Sie ersetzen nicht die gesetzlichen Vorschriften und die detaillierten internen Richtlinien und Weisungen, sondern sie ergänzen diese.

Korruptionsbekämpfung

Das aktive Einbinden der Compliance-Funktion in neue oder zu ändernde Verfahren, Prozesse, Produkte und Systeme beinhaltet auch die Einbindung bei der Festlegung von Vergütungsregelungen, der Aufstellung von Vergütungsgrundsätzen, der Mitwirkung bei Regelungen der leistungsbezogenen Bezahlung und der Überwachung von deren Einhaltung, zum Beispiel dadurch, dass die Compliance-Funktion darüber wacht, dass Vergütungssysteme nicht dazu geeignet sind, Kunden gegen deren Interessen zu beraten und zu unangemessenen und ungeeigneten Produktabschlüssen zu führen. Rechtlich wird dies durch die vertragliche Implementierung eines kundenorientierten Vergütungsvorbehalts untermauert.

Weiterhin ist die Ausgestaltung eines Kodex zur Annahme wie auch zur Gewährung von Zuwendungen Gegenstand der Compliance-Funktion und deren Überwachungsaufgaben gemäß den Regelungen des Verhaltenskodex.

Schließlich hat die Volksbank Stuttgart eG zur Prävention unzulässiger Handlungen ein Hinweisgebersystem etabliert, welches Mitarbeitern die Möglichkeit eröffnet, direkt an zentraler Stelle ihre Wahrnehmungen von regelwidrigem Verhalten, ernsthaften Verstößen und sonstigen Verfehlungen unter Wahrung der Vertraulichkeit ihrer Identität platzieren zu können.

Schutz vor Missbrauch

Sowohl das aktive Einbinden der Compliance-Funktion in neue oder zu ändernde Verfahren, Prozesse, Produkte und Systeme als auch Stichproben, regelmäßige Evaluierungen und Kontrollen der Compliance-Funktion gewährleisten die nachhaltige Wirksamkeit der Regelkonformität von vorgenommenen, aber auch bewusst unterlassenen Maßnahmen und Handlungen und der systematischen Minimierung von Compliance-Risiken.

Zur Abwendung von Schäden am Vermögen der Bank steht die Compliance-Funktion im Rahmen ihrer Aufgaben, Pflichten und Befugnisse zum regelkonformen und straffreien Auftreten der Bank, ihrer Mitarbeitenden und ihrer Kundschaft in aktivem Austausch und uneingeschränkter Kooperation mit den Aufsichts- und Strafverfolgungsbehörden. Zur  Prävention von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Betrug ist diese Aufstellung  unabdingbar. Hierzu gehört auch zur Prävention von Wirtschaftskriminalität und unzulässigen Handlungen ein Hinweisgebersystem, welches Mitarbeitenden die Möglichkeit eröffnet, direkt an zentraler Stelle ihre Wahrnehmungen von regelwidrigem Verhalten, ernsthaften  Verstößen und sonstigen Verfehlungen unter Wahrung der Vertraulichkeit ihrer Identität platzieren zu können.

Vergütungsgrundsätze

Die Volksbank Stuttgart eG legt in ihren Organisationsrichtlinien Grundsätze zu den Vergütungssystemen fest. Unsere Vergütungssysteme sehen keine einzelproduktbezogene Vergütung für den Vertrieb von Finanzinstrumenten vor. Dies bedeutet, dass darauf verzichtet wird, die Höhe variabler Vergütungsleistungen daran auszurichten, dass ein oder mehrere bestimmte Produkte jeweils mit einem bestimmten Umsatz, Volumen oder Ertrag verkauft werden.

Negative Anreize zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risikopositionen oder negative Anreize, die zur Beeinträchtigung von Kundeninteressen führen, gehen von den  Gehaltsbestandteilen nicht aus. Das Verhältnis von variabler und fixer Vergütung wird den einschlägigen Vorschriften des Kreditwesengesetzes sowie der Institutsvergütungsverordnung gerecht.

Genossenschaftliche Beratung

Erst zuhören, dann beraten

Testsieger: Das genossenschaftliche Beratungsprinzip kommt gut an und beweist sich im Test unterschiedlicher Institute.
Testsieger: Das genossenschaftliche Beratungsprinzip kommt gut an und beweist sich im Test unterschiedlicher Institute.

Bei der Volksbank Stuttgart eG kommt erst der Kunde zu Wort. Seine WÜnsche und Ziele sind Ausgangsbasis für die genossenschaftliche Beratung.

Ein ehrbarer Kaufmann steht zu seinem Wort, übernimmt gesellschaftliche Verantwortung und verpflichtet sich zur Einhaltung von Werten – dieses Leitbild für Kaufleute gibt es bereits
seit dem Mittelalter. Aber wie die einen von den anderen unterscheiden? Die Volksbank Stuttgart eG berät nach dem genossenschaftlichen Prinzip, das den Kunden mit seinen Bedürfnissen und Wünschen in den Mittelpunkt rückt.

Konkret bedeutet das, dass der Kunde zunächst seine Situation und seine Wünsche schildert. Auf dieser Basis entwickelt der Berater ein individuell zugeschnittenes Finanzkonzept, das die
Ziele des Kunden im Blick behält. Darauf basieren dann die Produktempfehlungen. Da das Leben sich nicht immer genau planen lässt, kann der Finanzplan an sich ändernde Lebensumstände angepasst werden.

Die Beratung orientiert sich stets an drei Grundsätzen: Sie soll ehrlich, verständlich und glaubwürdig sein. Das heißt, dass dem Kunden Vor- und Nachteile der einzelnen Produkte genau erläutert werden. Und ihm wird offen gesagt, wenn Wünsche vielleicht auch nicht erfüllbar sind.

Qualität mit Brief und Siegel: Auszeichnungen der Volksbank Stuttgart eG
Im „FOCUS-MONEY CityContest“ attestieren der Volksbank Stuttgart eG anonyme Tester in Stuttgart und Waiblingen die Gesamtnote „Sehr gut.“ Gleich dreifach wurde die Volksbank für ihre „Beste Beratung“ ausgezeichnet: in den Bereichen Privat- und Firmenkunden sowie Baufinanzierungsberatung.

Mit dem Sonderpreis „Bank des Jahres“ honoriert die Oskar-Patzelt-Stiftung die Verdienste der Volksbank um die kontinuierliche Förderung der mittelständischen Unternehmen in der Region Stuttgart.

Im Auftrag von „DIE WELT“ haben Experten des Internationalen Instituts für Bankentests das Private Banking von 13 Banken beurteilt. Die Gesamtnote für die Volksbank Stuttgart eG: 1,17.

Und auch eine Kundenbefragung von „TESTBILD“ und Statista bewertet die Volksbank Stuttgart eG in den Kategorien Gesamtvertrauen, Service, Vertrauen und Beratung mit der Note „Sehr gut“. Das Institut darf sich deshalb mit dem Siegel „Die besten Banken der Stadt“ schmücken.

EV oder LEV?
Neben der tariflichen Bezahlung bietet die Volksbank Stuttgart eG ihren Mitarbeitern zwei verschiedene Vergütungsarten:

  • Ergebnisorientiert Vergütung (EV)
    Sie richtet sich überwiegend an die Beschäftigten aus den Bereich Produktion und Steuerung. Bemessungsgrundlage ist die Erreichung der Unternehmensziele.
  • Leistungs- und erfolgsorientierte Vergütung (LEV)
    Sie richtet sich überwiegend an die Beschäftigten im Vertrieb. Die Mitarbeiter sind an der Erreichung der Unternehmensziele beteiligt. Wichtige Bemessungsgrundlagen sind die Anzahl der BEratungen sowie deren Qualität nach genossenschaftlichen Kriterien.

Innovations- und Produktmanagement

Nachhaltig anlegen

Rendite zugunsten der Zukunft

Immer mehr Sparer erkennen den Nutzen nachhaltiger Investments.

Es ist ein richtiger und wichtiger Trend: Immer mehr Menschen legen Wert auf Nachhaltigkeit und wählen Produkte bewusster aus. Sie wollen durch ihr Konsumverhalten die Möglichkeiten zukünftiger Generationen nicht gefährden. Nachhaltigkeit ist auch aus der Welt der Kapitalmärkte nicht mehr wegzudenken. Erneuerbare Energien, E-Mobilität, nachhaltiger Konsum – nur drei Stichworte, die zeigen, dass das Universum nachhaltiger Investitionsmöglichkeiten stetig wächst.

Und so genießt das Thema mittlerweile auch unter deutschen Privatanlegern einen immer höheren Stellenwert. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen Anlegerbarometers von Union Investment, einer repräsentativen Befragung deutscher Finanzentscheider in privaten Haushalten. Gemäß der jüngsten Umfrage im August 2018 hält knapp jeder Zweite der Befragten (46 Prozent) diese Anlageform für attraktiv. Viele wissen auch, dass sie durch die Investition in nachhaltige Unternehmen Positives bewirken können, ohne Renditeeinbußen hinnehmen zu müssen. So sind 44 Prozent davon überzeugt, dass „grüne Investments“ zwar nicht kurzfristig, aber auf lange Sicht höhere Ertragschancen bieten als herkömmliche Geldanlagen.

Gewinnbringend und gut

Nachhaltig anlegen
Nachhaltig anlegen

Profitabilität und ein gutes Gewissen sind auch für Fondsanleger keine Gegensätze mehr. Für sie kann sich Nachhaltigkeit sowohl bei den Erträgen als auch im Hinblick auf die Schwankungen auszahlen. Investitionen in Unternehmen, die ihr Geschäft nachhaltig, also vorausschauend und langfristig ausrichten, unterliegen deutlich weniger ökonomischen Risiken. So führt die Anwendung von ESG-Kriterien (Environment = Umwelt, Social = Sozial, Governance = Unternehmensführung) im Fondsmanagement zu stabileren Depots. Das heißt: Nachhaltig wirtschaftende Unternehmen haben operative Vorteile gegenüber jenen, die das weniger tun. Das macht sie für Anleger attraktiv.

Kriterien bei der Auswahl von Wertpapieren
Die genossenschaftliche Fondsgesellschaft Union Investment wirkt im Sinne der Anleger aktiv mit, dass Firmen sich nachhaltiger und stabiler aufstellen. Zwar sind die Aktien nachhaltiger Unternehmen nicht immun gegen Börsenturbulenzen und Wirtschaftskrisen, aber ihr vorausschauender Umgang mit knapp werdenden Ressourcen macht sie weniger anfällig. Die damit einhergehenden Effizienzgewinne und Materialeinsparungen wirken sich wiederum positiv auf die Habenseite und damit auf den wirtschaftlichen Erfolg aus. Das Gleiche gilt für soziale Maßnahmen.

Nachhaltiger Konsum im Interesse zukünftiger Generationen – das funktioniert auch bei der Geldanlage. Anleger nutzen die Chancen der Kapitalmärkte und beweisen durch die gezielte
Auswahl nachhaltiger Wertpapiere zugleich soziale und ökologische Verantwortung. Diese Anlagestrategie birgt allerdings auch Risiken, beispielsweise können sich aus der Anlagestruktur oder den Techniken der Fondsverwaltung erhöhte Kursschwankungen ergeben. Gerne informieren die Beraterinnen und Berater der Volksbank Stuttgart eG in einem persönlichen Gespräch über Geldanlagen mit nachhaltigen Aspekten.

Der hybride Verbraucher

Persönlich, nah und digital

Wie wir zukünftig mit Geld umgehen, beeinflusst die Rolle der Banken - das klassische Kreditinstitut wandelt sich in einen multibankingfähigen Dienstleister.

Noch klimpern Münzen in der Tasche, fragt sich nur: Wie lange noch? Neue Technologien verändern unser Konsum- und Bezahlverhalten nachhaltig. Digitale Möglichkeiten des Geldtransfers lösen die klassischen Methoden wie Bar- und Kartenzahlung, Lastschrift und Überweisung ab. Zahlungsdienste werden nicht mehr allein von Banken angeboten und auch die Geldanlage wird mittlerweile durch digitale Anlage-Assistenten unterstützt.

Auf all diese Entwicklungen stellt sich die Finanzbranche mit innovativen Produkten ein. Auch die Volksbank Stuttgart eG. Ein umfangreiches Gesamtkonzept kombiniert digitale und persönliche Angebote. Ob Smartphone oder Portemonnaie, Robo-Advisor oder Berater – die Kunden können entscheiden, in welcher Form und auf welchem Kanal sie die Leistungen ihrer Bank in Anspruch nehmen wollen.

Der hybride Verbraucher
Der hybride Verbraucher

Beteiligung von Anspruchsgruppen

Gremien und Beiräte

Eine Bank zum Mitmachen

Die Mitglieder der Volksbank Stuttgart eG sind Bankiers mit Stimmrecht. Damit kommen Sie einer alten Tradition nach: dem genossenschaftlichen Grundprinzip.

Die Genossenschaft lebt von der Beteiligung ihrer Mitglieder – vom Diskurs. Um diesem Raum zu geben, hat die Volksbank Stuttgart eG verschiedene Gremien eingerichtet, in denen sich auch junge Menschen einbringen können.

Genossenschaften stehen hoch im Kurs

Das genossenschaftliche Grundprinzip, das Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland seinen Anfang nahm, wurde 2016 zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt. Ein Erfolgsmodell. Aktuell verzeichnen die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland rund 18,5 Millionen Mitglieder. Tendenz steigend, auch bei der Volksbank Stuttgart eG. Sie ist mit fast 174.000 Mitgliedern die größte Volksbank Baden-Württembergs. Über diverse Institutionen können sich die Bankiers, die zugleich Miteigentümer und Kunden der Bank sind, an der Ausrichtung des Unternehmens beteiligen – per Stimmzettel und indem sie Empfehlungen und Anregungen einbringen.

Echte Basisdemokratie – die Vertreterversammlung
Ein entscheidendes Gremium ist die Vertreterversammlung, in der Vorstand und Aufsichtsrat Rechenschaft über ihre Tätigkeit ablegen. Hier stellen die gewählten Mitgliedervertreter den Jahresabschluss fest, entscheiden über die Verwendung des Überschusses, stimmen Satzungsänderungen zu und stellen Fragen zur Geschäftsentwicklung der Bank. Auch die Höhe der Dividende wird von ihnen abgesegnet. Auf diese Weise nehmen die Mitglieder aktiv Einfluss auf die Unternehmenspolitik der Bank.

Die Vertreter und Ersatzvertreter werden grundsätzlich alle vier Jahre gewählt. Vorbereitet und durchgeführt wird die Vertreterwahl vom Wahlausschuss, der aus sechs Mitgliedern des Aufsichtsrats, zwölf Mitgliedern der Genossenschaft und den Vorstandsmitgliedern besteht. Die neu gewählte Vertreterversammlung wird am 29. April 2019 zum ersten Mal zusammenkommen.

Stimmungsbarometer und wichtige Impulsgeber – der Regionalbeirat

Eine weitere wichtige Institution – und eine, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht – sind die regionalen Beiräte sowie seit 2017 der Jugendbeirat. In allen neun Direktionen der Volksbank Stuttgart eG existiert jeweils ein Regionalbeirat, bestehend aus mindestens neun Mitgliedern. Bei der Volksbank Stuttgart engagieren sich insgesamt 176 Personen als regionale Beiräte. Zwischen Beiratsmitgliedern und Regionaldirektoren herrscht ein reger Informations- und Erfahrungsaustausch. Davon profitieren beide Seiten: Die Bank ist nah an dem, was die Menschen in ihrem Geschäftsgebiet bewegt, während die Beiräte über die aktuelle Geschäftsentwicklung informiert werden. Letztere fungieren dabei als „Kurier“ zwischen Kunden und Bank: Sie tragen Wahrnehmungen, Stimmungen und Bedürfnisse nach innen und wertvolle Einschätzungen nach außen.

Was wünschen sich junge Menschen? – der Jugendbeirat
Als eine der ersten Volksbanken in Deutschland hat die Volksbank Stuttgart eG 2017 einen Jugendbeirat ins Leben gerufen. Hier geht es darum, die Wünsche und Bedürfnisse der jungen Generation in Erfahrung zu bringen. Und zwar nicht nur mit Hilfe einer in Auftrag gegebenen Studie, sondern im direkten Austausch.

Der zentrale Jugendbeirat der Volksbank Stuttgart eG besteht aus 18 Mitgliedern im Alter zwischen 18 und 27 Jahren. Sie stammen aus allen Teilen der Region, machen eine Ausbildung, studieren oder arbeiten. In regelmäßigen Beiratssitzungen tauschen sie sich mit dem Vorstand darüber aus, was junge Menschen bewegt und was sie von einer modernen und vertrauenswürdigen Bank erwarten. Themen sind digitale Bezahlsysteme und Vernetzung, aber auch Sicherheitsstandards, Transparenz und ethische Werte. Die Volksbank Stuttgart eG erfährt aus erster Hand, in welche Richtung sich ein traditionelles, genossenschaftliches Geldinstitut in Zukunft entwickeln muss.

Ein Girokonto allein genügt nicht, um sich im Jugendbeirat zu engagieren. Man muss Mitglied, also Bankier der Volksbank Stuttgart eG sein und eine aktive Geschäftsverbindung mit der Bank unterhalten. Der Beruf spielt keine Rolle. Die Mitglieder des Jugendbeirats nehmen an der jährlich stattfindenden Gesamtbeiratssitzung mit allen Aufsichtsrat- und Regionalbeiratsmitgliedern teil. Auf die Weise ist das noch junge Gremium als eigenständige Institution fest in der Struktur der Bank verankert.

Beteiligung von Anspruchsgruppen
Beteiligung von Anspruchsgruppen

Kundenportrait Diebold Nixdorf AG

Das digitale Ecosystem

Vom Geldautomaten-Hersteller zum Anbieter einer nachhaltigen Transaktions-Infrastruktur.

In Zukunft kaufen wir anders ein. Jederzeit und bargeldlos. Auf diesen Gedankensprung muss man sich einlassen, möchte man das Geschäftsmodell der Diebold Nixdorf AG verstehen. Der Informationstechnikkonzern mit Sitz in Paderborn versteht sich als Technologiebetreiber und Wegbereiter im Bereich Connected Commerce. Was so viel heißt wie: Nicht wir bewegen uns zu den Waren, sondern die Waren kommen zu uns – in Form von maßgeschneiderten, digitalen Themenwelten und Produktempfehlungen. Personal Shopping also nicht nur in der obersten Etage von Luxuskaufhäusern, sondern auch am heimischen Laptop.

Einkaufen ohne Bargeld - und bald auch ohne Kassen

Barbara Biermann ist bei der Diebold Nixdorf AG verantwortlich für den Bereich Nachhaltigkeit. Der Technologiekonzern mit weltweit über 23.000 Mitarbeitern entwickelt digitale und nachhaltige Lösungen für Geld-Transaktionen.
Barbara Biermann ist bei der Diebold Nixdorf AG verantwortlich für den Bereich Nachhaltigkeit. Der Technologiekonzern mit weltweit über 23.000 Mitarbeitern entwickelt digitale und nachhaltige Lösungen für Geld-Transaktionen.

Omnichannel-Shopping lautet der Begriff, der seit einigen Jahren den Handel und damit auch die Finanzbranche revolutioniert – das bequeme Einkaufen über verschiedene Kanäle. Direkt im Laden, vor einer Plakatwand oder zu Hause. Das Smartphone wird dabei zum Shopping-Assistenten. Betreten wir beispielsweise unser Stammgeschäft, erhalten wir nicht nur automatisch Empfehlungen und Treuerabatte, wir können uns auch zu den gewünschten Produkten navigieren, relevante Zusatzinformationen abrufen und an der Selbstbedienungskasse die Ware einscannen und bezahlen („Self Checkout”). In den USA ist ein Handelsunternehmen gerade dabei, völlig kassenlose Supermärkte einzurichten. Mit dem Smartphone einchecken, Rucksack füllen, rausmarschieren – möglich macht das eine sensor- und kameragestützte Technologie, wie sie auch in selbstfahrenden Autos zum Einsatz kommt.

Schnittstelle zwischen Banken und Handel
Wenn Einkaufen und Bezahlen nahtlos ineinander übergehen, müssen auch die Prozesse von Finanzdienstleistern und Handelsunternehmen stärker ineinandergreifen. An dieser Schnittstelle bringt Diebold Nixdorf seine Kernkompetenzen ins Spiel. Das deutsch-amerikanische Unternehmen versorgt mehr als 90 der 100 weltweit führenden Finanzinstitute sowie den Großteil der führenden europäischen Handelsunternehmen mit der erforderlichen Technologie. Zum Produktportfolio gehören Geldautomaten, Kassensysteme, Leergutrücknahmesysteme, Fahrkartenautomaten sowie Software und Service-Leistungen.

Die jüngste Entwicklung: ein platzsparender Multifunktions-Geldautomat. In Verbindung mit der passenden App wird daraus ein integriertes Einkaufs- und Bezahlsystem für den Handel. Dessen Kunden können über die App die Verfügbarkeit der Produkte abrufen, Inhaltsstoffe abfragen und am Terminal bargeldlos bezahlen. Der Händler wiederum kann auf Basis der Datenanalyse sein Sortiment bedarfsgerecht ausstatten und Prozesse optimieren. Der „Extreme ATM“ ist noch dazu energieeffizient, recyclingfähig und ganz einfach über Touchscreen-Interface zu bedienen. Alles in allem: ein digitales Einkaufs-Ecosystem.

Vom Banktresor zum Cash Recycler

Vom Banktresor zum Cash Recycler
Vom Banktresor zum Cash Recycler

Die Geschichte des Geldautomatenherstellers Diebold begann vor über 160 Jahren. Cash Cycle Management sah damals noch so aus: Banktresor auf, Geld hinein, Banktresor zu, und umgekehrt. Der deutsche Einwanderer und Schlosser Karl Diebold macht sich 1859 in Ohio mit der Diebold Bahmann Safe Company selbstständig, aus der später die Diebold Safe & Lock Company hervorging. Die Firma baute damals unter anderem den weltweit größten Safe für das Transportunternehmen Wells Fargo. 1966 präsentierte sie der American Bankers Association einen ATM Prototyp. 2015 setzte Diebold wieder einen Fuß auf europäischen Boden und fusionierte mit dem deutschen Pendant Wincor Nixdorf. Dahinter steckt der Computerpionier Heinz Nixdorf. Er gründete 1952 die Nixdorf Computer AG, die zum viertgrößten Computerhersteller Europas avancierte und 2004 unter Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und Goldman Sachs Capital Partners (GSCP) an die Börse ging. Vereint schlagen sie nun die Brücke zwischen dem herkömmlichen und digitalen Zahlungsverkehr.

Nachhaltig und effizient
Digitaler Wandel auf der einen, Kostendruck und Nachhaltigkeit auf der anderen Seite. Banken und Händler sind aufgefordert, ihre Betriebsabläufe zu modernisieren und zu optimieren. Mit Hilfe neuester Technologien lassen sich Routinetransaktionen maschinell erledigen, Energiekosten sparen, Abfälle verringern und ein Teil der Bargeldtransporte von der Straße holen. In der Hinsicht ist Diebold Nixdorf gut aufgestellt – sowohl was die eigene Prozesskette angeht, als auch die der Kunden. Über die Cash Recyler kann eingezahltes Geld sofort wieder ausgezahlt werden. Die Konsequenz: deutlich weniger Bargeld-Transporte in die Zentrale und wieder zurück. Darüber hinaus hat der Automatenhersteller und Transaktions-Dienstleister die Entwicklung eines Recylingkunststoffs vorangetrieben. Auch stromsparende Prozessoren und energieeffiziente LED-Beleuchtung in den Geräten leisten einen Beitrag zu einer positiven Bilanz – beim Händler ebenso wie auf dem globalen Öko-Konto. 2017 erhielt Diebold Nixdorf im Rahmen der „German Awards for Excellence“ der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen einen Preis in der Kategorie „Product Carbon Footprint“.