Kinder, Jugend und Schulen

Gut behütet mit Helm

Unterstützung der Radhelmkampagne "Schütze dein Bestes".

Uwe Butsch, Regionaldirektor Privatkunden Stuttgart-Nord, Daniel Rall, Trial-Bike-Profi, Annette Lay, Lehrerin an der Realschule in Gerlingen und Kriminaloberrat Jürgen Hauber, Polizeipräsidium Ludwigsburg beim Projekttag „Schütze dein Bestes“ in Gerlingen.
Uwe Butsch, Regionaldirektor Privatkunden Stuttgart-Nord, Daniel Rall, Trial-Bike-Profi, Annette Lay, Lehrerin an der Realschule in Gerlingen und Kriminaloberrat Jürgen Hauber, Polizeipräsidium Ludwigsburg beim Projekttag „Schütze dein Bestes“ in Gerlingen.

Im Jahr 2014 wurden in Baden-Württemberg 8.186 Fahrradunfälle registriert. Landesweit kamen dabei 53 Radler ums Leben, wovon 31 keinen Helm trugen und laut Polizei oft aufgrund ihrer schweren Kopfverletzungen gestorben sind. „Schütze dein Bestes“, nämlich das Gehirn des Menschen, lautet daher das Motto einer Radhelmkampagne des Innenministeriums und des Gewinnsparvereins der
Volksbanken und Raiffeisenbanken in Baden-Württemberg e. V. Zwei Aktionstage des Sozialprojekts hat die Volksbank Stuttgart eG 2015 tatkräftig unterstützt, um dazu beizutragen, bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen das Bewusstsein für die Sinnhaftigkeit eines Fahrradhelms zu schärfen. Mit der Förderung von Aktionen zur Verkehrssicherheit will die Bank einen Beitrag zur Verantwortung für die Menschen in der Region leisten. An zwei Aktionstagen – in Gerlingen am 20. April und in Winnenden am 30. September – klärten die Veranstalter von „Schütze dein Bestes“ auf spielerische Art und Weise darüber auf, wie man die Gefahr von Kopf- und Hirnverletzungen bei Sport-, Freizeit- und Verkehrsunfällen reduzieren kann. Schließlich resultieren die meisten Hirnverletzungen aus Freizeitunfällen mit dem Skateboard, den Inlineskates oder mit dem Fahrrad. Experten gehen davon aus, dass Radhelme bis zu 80 Prozent aller Kopfverletzungen vermeiden könnten.

Die Folgen eines Schädelhirntraumas können bis zum Wachkoma und einer lebenslangen Behinderung reichen. Dies erklärt sich alleine durch die Aufprallkraft von bis zu 700 kg, die bei einem Unfall auf den Kopf einwirken kann – eine Kraft, der kein Schädelknochen standhält. Trägt der Radler aber einen Fahrradhelm, so verteilt dieser die Wucht über seine gesamte Fläche. Damit wirken nur noch rund zwei Drittel der ursprünglichen Kraft auf den Schädel. Natürlich reicht das immer noch aus, um den Fahrer zu verletzen, jedoch können die Fahrradhelme meistens lebensbedrohliche Kopfverletzungen verhindern. „Jeder Helm ist besser als kein Helm“ lautet daher ein Grundsatz von Verkehrspolizisten.

Natürlich gibt es Kriterien, die einen guten von einem schlechten Helm unterscheiden. Bei einem guten Helm sollte etwa dessen Innenleben individuell verstellbar und fest mit der Außenschale verbunden sein. Wichtig ist auch, dass die Verschlüsse gut einrasten und nicht wieder aufgehen. Der Helm sitzt fest auf dem Kopf, so dass er nicht hin und her rutscht. Über dem Gesicht sitzt er zwei Finger breit über der Nasenwurzel und am Hinterkopf führt das Halteband des Helms unterhalb der Schädelknochenkante entlang. Bevor das Material ermüdet, sollte man nach fünf bis sechs Jahren einen neuen Helm kaufen.

Den Spaß am Lesen gefördert

Förderung des Projekts "Zeitung in der Grundschule".

Für unser Unterrichtsprogramm an Grund- schulen (VR-GrundSchulService) wurde der Volksbank Stuttgart eG 2015 der easyCredit Preis verliehen und dieses Engagement mit 10.000 Euro unterstützt.
Für unser Unterrichtsprogramm an Grund- schulen (VR-GrundSchulService) wurde der Volksbank Stuttgart eG 2015 der easyCredit Preis verliehen und dieses Engagement mit 10.000 Euro unterstützt.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Das trifft auch auf Dritt- und Viertklässler zu, die beim neuen Schulprojekt der Stuttgarter Zeitung „Zeitung in der Grundschule“ mitgemacht haben. Erstmals im Schuljahr 2015/2016 hat die Volksbank Stuttgart eG das gemeinschaftliche Projekt mit der Stuttgarter Zeitung und dem Institut Promedia Maassen erfolgreich angeboten.

Im Fokus dieses medienpädagogischen Projekts, das die Volksbank Stuttgart eG mit 10.000 Euro unterstützte, stehen die Förderung der Lesekompetenz und natürlich der Spaß am Lesen im Vordergrund. „Zeitung in der Grundschule“ möchte Lesekompetenz, Lesefreude und Textverständnis der Schülerinnen
und Schüler fördern. Dafür erhalten die teilnehmenden Schulen neben der  Zeitungslieferung kostenloses Unterrichtsmaterial mit ausführlichen didaktisch-methodischen Hinweisen, Unterrichtsideen, Kopiervorlagen, Literaturhinweisen, sowie Hintergrundinformationen zur Stuttgarter Zeitung – zusammengestellt nach dem Baukastenprinzip, perfekt geeignet für eine individuelle, fächerübergreifende Unterrichtsgestaltung.

Als einen wichtigen Bestandteil der Entwicklung junger Menschen sieht die Volksbank Stuttgart eG das frühzeitige Erlernen eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Geld an. Damit Kinder und Jugendliche vor Kostenfallen geschützt werden, müssen sie selbst entscheiden, was sie sich leisten können. Aus diesem Grund haben wir im Rahmen des Projekts „Zeitung in der Grundschule“ unseren kostenlosen VR-GrundSchulService mit praxisorientierten Informationsangeboten entwickelt. Ziel ist es dabei, durch eine spielerische Vermittlung und selbstständiges Arbeiten den Kindern den Umgang mit Geld näher zu bringen. Hierbei gehen wir auf die Entwicklung des Geldes, die Währungen, den Besuch einer Bank, das Sparen und auf den Geldkreislauf ein. Unsere didaktisch aufbereiteten Unterrichtsmaterialien werden ohne jeglichen Werbehintergrund zur Verfügung gestellt.