Hilfe zur Selbsthilfe

Die Volksbank Stuttgart eG wurde vor 150 Jahren nicht aus der Not heraus gegründet, sie lindert auch Not.

Dazu zählt beispielsweise die Förderung des ersten stationären Kinder- und Jugendhospizes in Stuttgart, für dessen Einrichtung 10.000 Euro gespendet wurden.

„Dieses Engagement war uns eine Herzensangelegenheit“, sagt dazu der Vorstandsvorsitzende der Bank, Hans R. Zeisl. Im November 2015 begannen die Umbauarbeiten der historischen Villa Wittmann in der Diemershaldenstraße 11 in Stuttgart, die der Hospiz-Verein Stuttgart für diesen Zweck erworben hatte. Im Kinder- und Jugendhospiz werden lebensbedrohlich erkrankte Kinder und deren Familien bereits ab Diagnosestellung begleitet. Die Betreuung eines erkrankten Kindes stellt immer eine besondere Belastung für die gesamte Familie dar. Mit dem stationären Kinder- und Jugendhospiz, das bis Ende 2017 in der Villa Wittmann fertiggestellt werden soll, bietet das Hospiz Stuttgart künftig einen Ort, an dem Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zeitweise gemeinsam leben können. Es gibt Raum für familiäre Geborgenheit, für den Austausch zwischen den Familien und gleichzeitig eine fachliche, multiprofessionelle Hilfe in der Pflege und Betreuung des erkrankten Kindes. Die Villa Wittmann gilt beim Hospiz-Verein als „heilsamer Ort“, an dem eine ganzheitliche Betreuung ermöglicht werden kann. Mit seinem ambulanten Kinder- und Jugendhospiz bietet das Hospiz Stuttgart bereits seit 2004 die Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit ihren Familien an.

Lange Tradition haben die über das VR-GewinnSparen der Volksbanken und Raiffeisenbanken finanzierten Leasing-Fahrzeuge, die sogenannten „VR-Mobile“, die gemeinnützigen Einrichtungen bei ihrer täglichen Arbeit zu Gute kommen. Insgesamt 51 dieser Kleinwagen haben die Kunden der Volksbank Stuttgart eG mit ihren Losen seit dem Start der Aktion im Jahr 2008 finanziert. Damit leistet jeder Nutzer des VR-GewinnSparens
einen beachtlichen Beitrag zur genossenschaftlichen Selbsthilfe. Die acht VR-Mobile, die die VRGewinnSparer der Volksbank Stuttgart eG im Jahr 2015 ermöglicht haben, machen Pflege- und Sozialdienste in der Region mobiler und lassen sie schneller vorankommen. „Zeit ist Geld – und wer wüsste das besser als ambulante Pflegedienste!“ sagt dazu Christian Müller, Vorsitzender des Vorstandes der Diakonie- und Sozialstation Waiblingen e.V., die 2015 ein VR-Mobil erhalten hat. Das gespendete Fahrzeug hilft der Einrichtung täglich nicht nur schnell, sicher und zuverlässig zu einem Teil ihrer rund 350 Kunden zu kommen, sondern nimmt den Helferinnen und Helfern auch etwas Zeitdruck.

Ähnlich sieht dies das Team der Diakoniestation Stuttgart, Pflegebereich Degerloch, das ein VR-Mobil für seine täglichen Hausbesuche bei den Kunden nutzt. „Da in der ambulanten Pflege die Dienstleistung vor Ort beim zu pflegenden Menschen stattfindet, ist die Mobilität mit einem Fahrzeug unabdingbar“, erläutert der stellvertretende Pflegedienstleiter Denis Stojakovic in Degerloch.

So stellt sich auch die Situation der Katholischen Sozialstation Schorndorf dar, die täglich in Schorndorf und Umgebung für ihre Kunden unterwegs ist. „Um unsere Kunden zeitnah und plangemäß erreichen zu können, sind wir als Dienstleister auf Fahrzeuge angewiesen“, erläutert Geschäftsführer Stefan Tepfenhart. Als Non-Profit-Organisation erwirtschaftet die Einrichtung keine Gewinne, sondern erzielt in den besseren Jahren Überschüsse, um ihre Existenz zu sichern. Deshalb sei man sehr erfreut darüber, dass die Volksbank der Sozialstation ein Fahrzeug gespendet habe. „Dadurch konnten wir unsere Kosten entsprechend reduzieren“, so Tepfenhart.

"Zeit ist Geld - und wer wüsste das besser als ambulante Pflegedienste!"

Christian Müller, Vorstandsvorsitzender der Diakonie- und Sozialstation Waiblingen e.V.

Ob es darum geht, die Wohnung sauber zu machen, Einkäufe zu erledigen, ambulante Pflege zu leisten oder auf Wunsch eine warme Mahlzeit nach Hause zu liefern: Die Kunden der Sozialdienste erhalten bei allen Aufgaben des täglichen Lebens Unterstützung. „Unsere Diakoniestation ermöglicht ein sicheres Leben in den eigenen vier Wänden. Im historisch gewachsenen Stuttgart-Münster ist die Mobilität mit einem wendigen Fahrzeug der passende Weg für uns“, erklärt Rosemarie Würth, Pflegedienstleitung der Diakoniestation Münster. „Mit unserem VR-Mobil bringen wir mobilitätseingeschränkte Menschen zum Einkaufen, zu Freunden oder zum Arzt – und danach sicher wieder zurück nach Hause“, ergänzt Uwe Grau, Vorstand des Evangelischen Verein Fellbach e.V.

Soziale Einrichtungen
Soziale Einrichtungen

1 Die Übergabe der VR-Mobile fand im Juli 2015 vor dem Schloss Solitude statt.

2 Hans R. Zeisl, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Stuttgart eG und Uwe Butsch,
Regionaldirektor Privatkunden Stuttgart-Nord übergaben das VR-Mobil an Marc W. Benzinger, Vorstandsvorsitzender und Susanne Binder, Vorstandsmitglied des Förderkreises Haus am Lindenbachsee Stuttgart-Weilimdorf e.V.

3 Christian Müller, Vorsitzender des Vorstandes der Diakonie-und Sozialstation Waiblingen e.V. (Mitte) nahm von Roland Antl, Regionaldirektor Privatkunden
Waiblingen und Kay van de Loo, Regionaldirektor Firmenkunden das VR-Mobil entgegen.

4 Die Umbauarbeiten am Hospiz Stuttgart sind im vollen Gange.

5 Dietrich Mang, Bereichsleiter Private Banking und Frank Jooß, Firmenkundenbetreuer der Volksbank Stuttgart eG, überreichten einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 Euro für den Umbau des Hospiz Stuttgart an Hermann Beck, Schatzmeister der Ev. Hospizstiftung und Kirchenpfleger der Ev. Gesamtkirchengemeinde Stuttgart.