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Nach der Gründung besprechen sich die Mitglieder einer Stiftung über das Stiftungssatzung.

Einfach erklärt: Was ist eine Stiftung?

Eine Stiftung ist für viele ein Begriff, den man kennt, aber gar nicht so genau versteht, was dahinter steckt. In diesem Ratgeber erfahren Sie, was eine Stiftung ist, wie sie funktioniert und welche Aufgaben sie übernimmt. Außerdem zeigen wir, welche Stiftungsformen es gibt und wie sich die Stiftung von einem Unternehmen oder Verein unterscheidet.

Das Wichtigste zum Thema „Was ist eine Stiftung?“ auf den Punkt

  • Eine Stiftung entsteht, wenn ein Stifter Vermögen für einen festen Zweck bereitstellt. Das Stiftungsvermögen bleibt in der Regel erhalten, genutzt werden vor allem die Erträge.

  • Stiftungen verwalten Vermögen dauerhaft und nutzen die daraus entstehenden Erträge, um den festgelegten Stiftungszweck zu erfüllen. Das Stiftungsvermögen selbst bleibt dabei in der Regel erhalten.

  • Es gibt verschiedene Stiftungsformen, zum Beispiel die gemeinnützige Stiftung, die Familienstiftung, die Unternehmensstiftung und die Treuhandstiftung. Sie unterscheiden sich vor allem beim Zweck und bei der Organisation.

  • Eine Stiftung kann Vermögen langfristig sichern und klar strukturieren. Gleichzeitig ist sie auf Dauer angelegt und deshalb meist weniger flexibel als ein Verein oder ein Unternehmen.

Definition: Was ist eine Stiftung?

Eine Stiftung entsteht, wenn ein Stifter Vermögen für einen festen Zweck bereitstellt. Dieses Vermögen bleibt dauerhaft erhalten. Genutzt werden nur die Erträge, um den festgelegten Stiftungszweck zu erfüllen. Die Regeln dafür stehen in der Stiftungssatzung. Dort ist auch festgelegt, wie die Stiftung organisiert ist und wer Entscheidungen trifft.

Typisch für eine Stiftung ist, dass sie keinen Eigentümer hat. Stattdessen kümmern sich festgelegte Personen, zum Beispiel der Stiftungsvorstand, darum, dass das Vermögen im Sinne des ursprünglichen Zwecks eingesetzt wird.

Wie funktioniert eine Stiftung?

Das Vermögen eines Stifters geht in die Stiftung über und wird eigenständig verwaltet. Im Alltag bedeutet das: Die Stiftung arbeitet mit den Erträgen aus dem Vermögen und setzt diese gezielt für ihren Zweck ein.

Die wichtigsten Schritte und Prinzipien im Überblick:

  • Gründung und Stiftungskapital: Bei der Stiftungsgründung legt der Stifter fest, welches Vermögen eingebracht wird und welchen Zweck die Stiftung verfolgt. Diese Regelungen werden im Stiftungsgeschäft und in der Satzung verbindlich festgehalten. Das eingebrachte Stiftungskapital bildet die Grundlage für alle Aktivitäten.

  • Klare Zweckbindung: Jede Stiftung verfolgt einen festen Zweck, den sogenannten Stiftungszweck. Dieser ist langfristig angelegt und darf nicht beliebig geändert werden. Häufig steht das Gemeinwohl im Mittelpunkt, etwa bei gemeinnützigen Stiftungen. Es gibt aber auch private Formen wie die Familienstiftung.

  • Verwaltung durch Stiftungsorgane: Die Organisation übernehmen festgelegte Personen. Dazu gehört in der Regel der Stiftungsvorstand. Er entscheidet, wie die Erträge eingesetzt werden und sorgt dafür, dass die Stiftung im Sinne des Stifters handelt.

  • Erhalt des Stiftungsvermögens: Das Stiftungsvermögen bleibt dauerhaft bestehen. Es wird nicht ausgegeben. Stattdessen nutzt die Stiftung die daraus entstehenden Erträge, zum Beispiel aus Zinsen oder Mieteinnahmen, um ihren Zweck zu erfüllen.

  • Staatliche Anerkennung und Aufsicht: Eine rechtsfähige Stiftung wird staatlich anerkannt und unterliegt der Kontrolle durch die Stiftungsbehörde. Sie stellt sicher, dass die Stiftung ihre Satzung einhält und verantwortungsvoll mit dem Vermögen umgeht.

Welche Arten von Stiftungen gibt es?

Stiftungen lassen sich in verschiedene Formen einteilen. Welche Art vorliegt, hängt vor allem davon ab, wem die Stiftung dient und wie das Vermögen eingesetzt wird.

Zu den wichtigsten Stiftungsformen gehören:

  • Gemeinnützige Stiftung

  • Familienstiftung

  • Unternehmensstiftung

  • Treuhandstiftung

Die Unterschiede liegen vor allem im Stiftungszweck, in der Zielgruppe und in der Struktur der Verwaltung. Während gemeinnützige Stiftungen das Gemeinwohl fördern, stehen bei einer Familienstiftung meist private Interessen im Vordergrund. Unternehmensstiftungen sind häufig eng mit einem Unternehmen verbunden. Eine Treuhandstiftung wird dagegen von einem Treuhänder verwaltet und ist rechtlich anders organisiert als eine rechtsfähige Stiftung.

Gemeinnützige Stiftung
  • Eine gemeinnützige Stiftung verfolgt einen Zweck, der dem Gemeinwohl dient. Dazu zählen zum Beispiel Bereiche wie Bildung, Umwelt, Kultur oder soziale Projekte. Ziel ist es, mit dem eingesetzten Vermögen langfristig einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.

    Typische Merkmale einer gemeinnützigen Stiftung:

    • Ausrichtung auf das Gemeinwohl: Die Förderung erfolgt zugunsten der Allgemeinheit, nicht einzelner Personen.

    • Anerkennung der Gemeinnützigkeit: Die Voraussetzung für steuerliche Vorteile ist die Prüfung durch das Finanzamt.

    • Steuerliche Begünstigungen: Erträge und Spenden können steuerlich begünstigt sein.

    Fördernd oder operativ tätig: Die Stiftung kann Projekte selbst umsetzen oder andere Organisationen unterstützen.

Familienstiftung
  • Eine Familienstiftung dient dazu, Vermögen innerhalb einer Familie langfristig zu sichern und gezielt zu übertragen. Im Mittelpunkt steht nicht das Gemeinwohl, sondern die Versorgung und Absicherung bestimmter Personen, meist über mehrere Generationen hinweg.

    Typische Merkmale einer Familienstiftung:

    • Fokus auf die eigene Familie: Begünstigt sind klar definierte Personen, zum Beispiel die Nachkommen des Stifters.

    • Langfristiger Vermögenserhalt: Das Vermögen bleibt gebunden und wird nicht auf einzelne Familienmitglieder übertragen.

    • Regelung der Vermögensnachfolge: Die Stiftung kann helfen, Vermögen strukturiert über Generationen weiterzugeben.

    • Individuelle Vorgaben durch den Stifter: In der Satzung wird festgelegt, wer Leistungen erhält und unter welchen Bedingungen.

    Keine Gemeinnützigkeit: Die Stiftung verfolgt private Zwecke.

Unternehmensstiftung
  • Eine Unternehmensstiftung hält Anteile an einem Unternehmen oder wird selbst unternehmerisch tätig. Ziel ist es, die langfristige Entwicklung des Unternehmens zu sichern und gleichzeitig einen festgelegten Zweck zu verfolgen.

    Typische Merkmale einer Unternehmensstiftung:

    • Beteiligung an einem Unternehmen: Die Stiftung hält ganz oder teilweise Anteile und übt Einfluss auf die Unternehmensführung aus.

    • Langfristige Sicherung: Das Unternehmen bleibt unabhängig von einzelnen Personen oder Erben bestehen.

    • Kombination aus Zweck und Wirtschaft: Die Stiftung verbindet wirtschaftliche Aktivitäten mit einem definierten Zweck.

    • Verwendung der Erträge: Gewinne aus dem Unternehmen können für den Stiftungszweck eingesetzt werden.
    • Unterschiedliche Ausrichtungen möglich: Sowohl gemeinnützige als auch privatnützige Ziele sind denkbar.

     

Treuhandstiftung
  • Eine Treuhandstiftung ist eine Stiftung, die rechtlich nicht selbstständig ist. Man spricht auch davon, dass sie nicht rechtsfähig ist. Das bedeutet: Die Stiftung tritt nicht selbst als Organisation auf, sondern wird von einem Treuhänder vertreten. Dieser übernimmt die Verwaltung des Vermögens und setzt den festgelegten Zweck im Namen der Stiftung um.

    Typische Merkmale einer Treuhandstiftung:

    • Nicht rechtsfähig: Die Stiftung hat keine eigene rechtliche Stellung, Verträge und Entscheidungen laufen über den Treuhänder.

    • Verwaltung durch einen Treuhänder: Eine bestehende Organisation kümmert sich um Anlage des Vermögens und Umsetzung des Stiftungszwecks.

    • Einfachere Gründung: Es ist keine staatliche Anerkennung als eigenständige Stiftung erforderlich, was den Prozess verkürzt.

    • Schnellere Umsetzung: Da weniger formale Prüfungen notwendig sind, kann die Stiftung oft zügiger eingerichtet werden.

    • Flexiblere Gestaltung: Anpassungen sind häufig einfacher möglich, da die Struktur weniger streng geregelt ist.

Was unterscheidet eine Stiftung von einem Verein oder einem Unternehmen?

Eine Stiftung, ein Verein und ein Unternehmen verfolgen unterschiedliche Ziele und sind rechtlich verschieden aufgebaut. Der größte Unterschied liegt darin, wie die Organisation Vermögen einsetzt und wem sie dient. Während eine Stiftung dauerhaft an einen festgelegten Zweck gebunden ist, stehen bei einem Verein die Mitglieder im Mittelpunkt. Ein Unternehmen wiederum verfolgt in der Regel wirtschaftliche Ziele.

Kriterium

Stiftung

Verein

Unternehmen

Zweck

Fester Stiftungszweck, oft langfristig angelegt

Gemeinsame Interessen der Mitglieder, z. B. Sport, Kultur oder Freizeit

Wirtschaftlicher Zweck, z. B. Gewinn erzielen

Vermögen

Stiftungsvermögen bleibt erhalten, nur Erträge werden genutzt

Beiträge und Spenden werden direkt verwendet

Kapital wird aktiv eingesetzt, z. B. für Investitionen, laufende Kosten oder Wachstum

Eigentümer

Keine Eigentümer, gebunden an den Zweck

Mitglieder entscheiden gemeinsam über wichtige Fragen und wählen den Vorstand

Eigentümer oder Gesellschafter vorhanden

Gründung

Durch Stifter mit Vermögen und Satzung

Mindestens sieben Personen erforderlich

Je nach Rechtsform unterschiedlich, z. B. eine GmbH mit mindestens einer Person und festgelegtem Startkapital

Organisation

Stiftungsorgane wie Stiftungsvorstand

Mitgliederversammlung und Vorstand

Geschäftsführung oder Vorstand

Flexibilität

Zweck meist dauerhaft festgelegt

Satzung kann einfacher geändert werden

Hohe Flexibilität je nach Unternehmensform

Beispiele für bekannte Stiftungen

In Deutschland gibt es viele bekannte Stiftungen, die sich in Bereichen wie Bildung, Umwelt oder Forschung engagieren. Sie zeigen gut, was eine Stiftung in der Praxis macht und wie unterschiedlich der Stiftungszweck ausgestaltet sein kann. 

Zu den bekanntesten Stiftungen gehören unter anderem:

  • Deutsche Bundesstiftung Umwelt: fördert Umweltprojekte und nachhaltige Entwicklungen

  • VolkswagenStiftung: unterstützt Wissenschaft und Forschung in verschiedenen Disziplinen

  • Bertelsmann Stiftung: engagiert sich für Bildung, Gesellschaft und wirtschaftliche Themen

  • Baden-Württemberg Stiftung: fördert Projekte in Bildung, Forschung und sozialem Bereich

  • Joachim Herz Stiftung: Schwerpunkt auf Naturwissenschaften und Persönlichkeitsbildung

  • Stiftung Mercator: setzt sich für Themen wie Klimawandel, Europa und Integration ein

Vorteile und Nachteile einer Stiftung

Eine Stiftung ermöglicht es, Vermögen langfristig für einen festen Zweck einzusetzen. Genau darin liegen die größten Vorteile, gleichzeitig bringt diese feste Bindung auch Einschränkungen mit sich. Ein Blick auf die wichtigsten Punkte hilft dabei, die Besonderheiten besser einzuordnen.

Vorteile einer Stiftung

Nachteile einer Stiftung

Langfristiger Zweck: Eine Stiftung verfolgt ihren Stiftungszweck über viele Jahre hinweg.

Wenig Flexibilität: Der einmal festgelegte Zweck lässt sich nur schwer ändern.

Vermögen bleibt erhalten: Das Stiftungsvermögen wird nicht verbraucht, sondern dauerhaft angelegt.

Vermögen ist gebunden: Das eingebrachte Kapital steht später nicht mehr frei zur Verfügung.

Klare Struktur: Regeln, Satzung und Stiftungsorgane sorgen für eine feste Organisation.

Verwaltungsaufwand: Organisation und Kontrolle erfordern Zeit und Struktur.

Unabhängig von Personen: Die Stiftung besteht unabhängig von einzelnen Personen oder Mitgliedern.

Abhängigkeit von Erträgen: Die Mittel hängen davon ab, wie sich das Vermögen entwickelt.

Steuerliche Vorteile möglich: Vor allem bei einer gemeinnützigen Stiftung sind Begünstigungen möglich.

Nicht für jeden Zweck geeignet: Kurzfristige oder flexible Vorhaben lassen sich oft schwer umsetzen.

Für wen lohnt sich eine Stiftung?

Eine Stiftung kommt vor allem für Privatpersonen, Unternehmern oder Familien in Frage, die ihr Vermögen auf Dauer ordnen, erhalten oder für das Gemeinwohl einsetzen wollen. Rechtlich ist die Stiftung genau dafür gedacht: für die dauernde und nachhaltige Erfüllung eines vom Stifter vorgegebenen Zwecks.

Häufig passt eine Stiftung zu diesen Situationen:

  • Vermögen soll langfristig gebunden werden: Eine Stiftung kann sinnvoll sein, wenn Geld, Immobilien oder Unternehmensanteile nicht nur einmal übertragen, sondern dauerhaft in einer festen Struktur gehalten werden sollen. Das Grundkapital bleibt dabei in der Regel erhalten.

  • Nachfolge soll früh geregelt werden: Für Familien oder Unternehmer kann eine Stiftung interessant sein, wenn Vermögen oder Unternehmensanteile über Generationen hinweg geordnet weitergegeben werden sollen.

  • Ein gemeinnütziger Zweck steht im Mittelpunkt: Wer Bildung, Umwelt, Soziales oder ähnliche Bereiche langfristig fördern möchte, kann eine gemeinnützige Stiftung gründen. In diesem Fall können auch steuerliche Begünstigungen möglich sein.

Ein Unternehmen soll unabhängig weiterbestehen: Eine Stiftung kann auch genutzt werden, um Anteile an einem Unternehmen zu halten und damit die Unternehmensnachfolge zu strukturieren.

Fazit: Wann ist eine Stiftung sinnvoll?

Eine Stiftung kann sinnvoll sein, wenn Vermögen langfristig für einen klar definierten Zweck eingesetzt werden soll. Das gilt zum Beispiel, wenn Sie Ihr Vermögen über Generationen hinweg sichern, die Nachfolge regeln oder sich dauerhaft für das Gemeinwohl engagieren möchten.

Wichtig ist dabei die passende Größenordnung: Ein gesetzlich festgelegtes Mindestvermögen gibt es nicht. In der Praxis prüft die zuständige Behörde jedoch, ob das eingebrachte Stiftungsvermögen ausreicht, um den Zweck dauerhaft zu erfüllen.

Nicht für jeden ist eine eigene Stiftung der passende Weg. Die StiftungGemeinschaft der Volksbank Stuttgart bietet hier eine Alternative. Sie können sich bereits mit kleinerem Vermögen einbringen und gemeinsam mit anderen Stiftern etwas bewegen. Organisation, Verwaltung und Umsetzung des Stiftungszwecks werden dabei zentral übernommen.

Häufige Fragen zum Thema „Was ist eine Stiftung?

Wie viel Geld braucht man für eine Stiftung?

Ein fest vorgeschriebenes Mindestvermögen gibt es in Deutschland nicht. Entscheidend ist, dass das eingebrachte Stiftungsvermögen ausreicht, um den gewählten Stiftungszweck dauerhaft zu erfüllen. 

In der Praxis orientieren sich viele Stiftungsbehörden an Richtwerten. Häufig gilt ein Betrag von etwa 100.000 € als Untergrenze für eine klassische, rechtsfähige Stiftung.  Der Bundesverband Deutscher Stiftungen weist zudem darauf hin, dass viele Stiftungen mit deutlich höherem Vermögen arbeiten. Gleichzeitig zeigen Daten, dass ein Großteil der Stiftungen mit weniger als 250.000 € startet und die tatsächlichen Erträge oft begrenzt sind. Für kleinere Beträge gibt es Alternativen: Eine Treuhandstiftung kann häufig schon mit weniger als 50.000 € umgesetzt werden, da sie einfacher organisiert ist.

Kann eine Stiftung Gewinn machen?

Ja, eine Stiftung kann Erträge erwirtschaften und benötigt diese in der Praxis auch, um ihren Stiftungszweck umzusetzen. Da das Stiftungsvermögen erhalten bleibt, werden Einnahmen aus Kapitalanlagen, Immobilien oder Beteiligungen genutzt, um Projekte und laufende Kosten zu finanzieren. Eine Familienstiftung kann Überschüsse dagegen auch an begünstigte Personen ausschütten.

Wem gehört eine Stiftung?

Eine Stiftung gehört niemandem. Sie hat keine Eigentümer wie ein Unternehmen und keine Mitglieder wie ein Verein. Der Stifter überträgt das Vermögen bei der Gründung in die Stiftung und gibt damit die Kontrolle ab. Verantwortlich für die Umsetzung sind die Stiftungsorgane, zum Beispiel der Stiftungsvorstand. Sie handeln im Sinne der Satzung und achten darauf, dass das Stiftungsvermögen für den vorgesehenen Zweck eingesetzt wird.

Ist eine Stiftung steuerfrei?

Gemeinnützige Stiftungen können steuerlich begünstigt sein, wenn sie gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen. Dann sind sie in bestimmten Bereichen von der Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer befreit. Trotzdem gilt: Nicht jeder Bereich ist automatisch steuerfrei. Erzielt die Stiftung Einnahmen aus einem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, kann dieser Teil steuerpflichtig sein. Familienstiftungen und andere privatnützige Stiftungen sind dagegen grundsätzlich nicht steuerbegünstigt wie gemeinnützige Stiftungen. Weitere Details zu steuerlichen Regelungen bietet der Ratgeber zu Stiftung und Steuern.

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