Erklärung zur Unternehmensführung

Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft

Die Volksbank Stuttgart eG fördert grundsätzlich im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten den Einsatz von qualifizierten Frauen in Führungspositionen der Bank.

1. Zielerreichung im abgelaufenen Bezugszeitraum Juli 2015 bis 30.06.2017

Der Vorstand hatte für die Besetzung der ersten Führungsebene und der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands mit Frauen eine Zielgröße von null Prozent festgelegt. Mit einer Quote in Höhe von 3,0 Prozent am 30.06.2017 wurde das Ziel erreicht. Der ersten Führungsebene unterhalb des Vorstands im Sinne des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst gehören bei der Volksbank Stuttgart eG die Generalbevollmächtigten, der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands die Bereichsleiter und Regionaldirektoren an.

Der Aufsichtsrat hatte für die Besetzung des Vorstands mit Frauen eine Zielgröße von null Prozent festgelegt. Mit einer Quote in Höhe von null Prozent am 30.06.2017 ist die gesetzte Zielgröße eingetreten.

Der Aufsichtsrat hatte ferner für die Besetzung des Aufsichtsrats mit Frauen eine Zielgröße von 27,8 Prozent festgelegt. Mit einer Quote in Höhe von 22,2 Prozent am 30.06.2017 wurde das Ziel nicht ganz erreicht. Grund war, dass bei den Arbeitnehmervertretern die angestrebte Anzahl (zwei Frauen) nicht erreicht wurde, da bei deren Wahl durch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am 04.04.2016 nur eine Frau in den Aufsichtsrat gewählt worden ist.

2. Neufestlegung von Zielgrößen für den Bezugszeitraum Juli 2017 bis 30.06.2022

Der Vorstand hat am 11.07.2017 für die Besetzung der ersten Führungsebene und der zweiten Führungsebene unterhalb des Vorstands mit Frauen eine Zielgröße von 10,0 Prozent festgelegt. Diese Zielgröße ist maßgeblich für den Zeitraum bis einschließlich 30.06.2022. Der Status quo lag zu diesem Zeitpunkt bei 3,0 %. Eine Steigerung des Frauenanteils im Bezugszeitraum wird angestrebt. Da nach dem Stand der Planungen in dieser Zeit keine zusätzlichen Stellen auf beiden Ebenen geschaffen werden, vertragliche Verpflichtungen bestehen und mit einer sehr hohen personellen Kontinuität zu rechnen ist, ist diese Plangröße durchaus als ehrgeizig zu bewerten.

Der Aufsichtsrat hat am 19.07.2017 für die Besetzung des Vorstands mit Frauen - unter Berücksichtigung der bestehenden Vertragsverhältnisse - eine Zielgröße von null Prozent festgelegt. Diese Zielgröße ist maßgeblich für den Zeitraum bis einschließlich 30.06.2022 und entsprach dem Status quo.

Der Aufsichtsrat hat am 19.07.2017 ferner beschlossen, dass er bei der Anteilseignervertretung und der Arbeitnehmervertretung im Aufsichtsrat eine Frauenquote von jeweils 25,0 % erreichen möchte. Er hat daher für die Besetzung des Aufsichtsrats mit Frauen eine Zielgröße von 27,8 Prozent festgelegt. Diese Zielgröße ist maßgeblich für den Zeitraum bis einschließlich 30.06.2022 und lag über dem Status quo. Ihre Erreichung ist zum einen davon abhängig, dass sich in diesem Zeitraum geeignete Kandidatinnen mit Bereitschaft zur Kandidatur für die Aufsichtsratsmandate finden. Zum anderen obliegt bei der Volksbank Stuttgart eG die Wahl der Anteilseignervertretung im Aufsichtsrat der Vertreterversammlung und die Wahl der Arbeitnehmervertretung im Aufsichtsrat den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der Bank.